Nach zwei Raubüberfällen im Bezirk Bremgarten fahndet die Polizei nach den unbekannten Tätern. Der erste Überfall ereignete sich in Wohlen, dort wurde eine 20-Jährige am Mittwochabend auf der Straße von zwei Männer überfallen, einer schlug ihr mit der Faust ins Gesicht und stahl ihr das Geld. Tags darauf kam es zu einem weiteren gewaltsamen Überfall in Dottikon. In der Bahnhofstraße wurde ein 24-jähriger Mann von einem Unbekannten niedergeschlagen und um sein Handy und sein Bargeld gebracht. Beide Opfer wurde dabei leicht verletzt.

40 Millionen Liter Wasser verschwinden

Einen unerklärlich großen Wasserverlust, nämlich 40 Millionen Liter, hat die Gemeinde Tägerig, Bezirk Bremgarten, zu beklagen. Wie die „Aargauer Zeitung“ berichtet, haben im vergangenen Jahr in der 1500 Seelen-Gemeinde 127 Millionen Liter Wasser das Reservoir verlassen, davon sind 40 Millionen Liter aber nie in den Haushalten angekommen. Im vorvergangenen Jahr gingen zum Beispiel 27 Millionen Liter verloren. Ein Verlust von 40 Millionen Litern sei jedoch zu gewaltig, angesichts des guten Zustandes des Wassernetzes. Das Rätsel gilt es nun zu lösen.

Im oberen Fricktal bekommt ein Raser für Tempo 90 innerorts Fahrverbot

Bei einer Geschwindigkeitskontrolle der Polizei Oberes Fricktal ist ein Autofahrer innerorts mit einer Geschwindigkeit von 90 Kilometern pro Stunde gemessen worden. Der Fahrer wurde laut Polizeibericht auf der Hauptstraße in Sisseln, Bezirk Laufenburg, von einer mobilen Radarfalle geblitzt, in Laufenburg zogen die Polizeibeamten den Verkehrssünder aus dem Verkehr. Dem 58-Jährigen aus dem benachbarten Ausland wurde der Führerschein abgenommen, nebst einer Anzeige durch die Staatsanwaltschaft kassierte er auch ein Fahrverbot für die Schweiz.

Frauen gehen für Gleichbehandlung auf die Straße

Der schweizweite Frauenstreiktag für die Gleichberechtigung der Geschlechter unter dem Motto „Gleichberechtigung. Punkt. Schluss!“ hat zahlreiche Aargauer Frauen mobilisiert, die mit dezentralen Aktionen auf ihre Forderungen aufmerksam machten. Laut „Aargauer Zeitung“ trugen beispielsweise Frauen ein Manifest durch Aarau, in Brugg und Umgebung läuteten alle Kirchenglocken um 15.30 Uhr, um daran zu erinnern, dass die Frauen so früh Feierabend hätten, weil sie für die gleiche Arbeit noch immer rund 20 Prozent weniger verdienen als die Männer.