Trickdiebe greifen beim Geldabheben zu

Die Kantonspolizei Aargau warnt dringend vor Trickdieben, die Bankkunden beim Geldabheben am Bankomaten bestehlen wollen. Gleich dreimal an einem Tag registrierte die Kantonspolizei diese Diebstahlmasche. Demnach wurde beispielsweise ein Rentner in Oberentfelden, Bezirk Aarau, von einer angeblich gehörlosen Frau bedrängt. Dabei versuchte die Unbekannte dem Bankkunden die Geldscheine zu entreißen, scheiterte aber an der Gegenwehr des Mannes. Die Frau flüchtete in einem Auto mit deutschen Kennzeichen. Die Fahndung verlief erfolglos.

950 Steuersünder zeigen sich selbst an

Mehr als 950 Aargauer Steuersünder erstatteten von Januar bis September 2018 Selbstanzeige und meldeten 200 Millionen Franken beim Finanzamt nach. Laut „Aargauer Zeitung“ endete Ende September die Frist, um straffrei nicht deklarierte Vermögen in Form von Bankkonten oder Grundbesitz im Ausland nachzumelden. Der Grund: Seit 1. Januar 2017 gilt das Abkommen zum sogenannten automatischen Informationsaustausch, bei dem die teilnehmenden Staaten dazu verpflichtet sind, die Behörden über ausländisches Vermögen zu informieren.

Initiative kämpft für Kuhhörner

Die nationale „Hornkuh-Initiative“ möchte den Kühen ihre Hörner und damit ihre Würde lassen und fordert eine Entschädigung für Landwirte, die die Hörner ihrer Kühen stehen lassen. Im Kanton Aargau seien laut "Aargauer Zeitung" die meisten Kühe enthornt, schweizweit seien es rund 90 Prozent. Demnach habe der Bauernverband Aargau noch keine Parole zur Abstimmung gefasst. Der Vorsitzender Alois Huber nehme derzeit die Stimmung unter seinen Kollegen so wahr, dass sie Ende November eher gegen die Initiative stimmen werden.