Im Januar wird ein ausgesetztes Baby in Waldshut gefunden

Am Morgen des 3. Januar fanden Mitarbeiter des Waldshuter Spitals auf dem Parkplatz des Krankenhauses einen ausgesetzten Säugling. Der in Tücher und einen Teppich gewickelte Junge war unterkühlt, ansonsten aber unverletzt. Er wurde in die Kinderklinik nach Lörrach gebracht.

Die Polizei machte nach einem Hinweis wenig später die Mutter ausfindig. Die 22-Jährige gab an, mit dem Säugling überfordert gewesen zu sein. Sie soll im Glauben, dass sich beim Spital eine Babyklappe befindet, zum Spital gefahren sein. Da dies aber nicht der Fall war, habe sie ihr Kind sichtbar am Eingang des Parkplatzes abgelegt.

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Bild: Julian Kares

Im Februar rauben zwei Hungrige in Lauchringen eine Pizza

Was zunächst wie ein Raubüberfall auf einen Pizzaboten aussah, entpuppte sich nach Ermittlungen der Polizei als Aktion von zwei jungen Männern, die Essen bestellten, aber nicht bezahlten. Der Bote war am Abend des 12. Februar nach Lauchringen bestellt worden. Vor der Sparkasse entriss ein junger Mann dem Boten die Pizza und rannte weg.

Zunächst war die Polizei davon ausgegangen, dass der Bote mit einem Messer bedroht worden war und sein Geld gestohlen wurde. Zum Motiv gaben die zwei Geständigen an, aufgrund eines unbändigen Hungergefühls die Pizza bestellt zu haben, obwohl sie kein Geld hatten.

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Bild: Angelika Warmuth

Im März rutschen Autofahrer im Landkreis Waldshut zur Arbeit

In den Morgenstunden des 1. März ereigneten sich im Landkreis Waldshut insgesamt elf Verkehrsunfälle. Sie standen laut Polizeisprecher Mathias Albicker im Zusammenhang mit den winterglatten Straßen. In allen Fällen war nur Sachschaden zu beklagen, Personen wurde keine verletzt.

Die Unfallorte verteilten sich auf den gesamten Landkreis. Behinderungen durch liegengebliebene Lastwagen gab es auf der B 518 zwischen Wehr und Schopfheim und auf der B 500. Am Ortsausgang von Waldshut wurde ein Lastwagen auf einen Parkplatz gelotst, damit der Durchgangsverkehr wieder fließen konnte.

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Bild: Peter Rosa

Im April wird ein Wohnhaus in Stühlingen zum Raub der Flammen

Ein Wohnhausbrand im eng bebauten Stühlinger Wohngebiet „Raingärten“ erforderte am Abend des 20. April einen Großeinsatz zahlreicher Feuer­wehren. Beim Eintreffen der Rettungskräfte standen Teile eines Hauses und der angrenzende Carport bereits in Flammen.

Eine Bewohnerin wurde von der Feuerwehr, unterstützt von Anwohnern, über eine Leiter geborgen. Sie wurde mit einer Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus gebracht. Ein weiterer Bewohner erlitt einen Schock und kam ebenfalls in ein Krankenhaus. Das Haus wurde bei dem Brand unbewohnbar. Das Feuer soll im Heizraum ausgebrochen sein.

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Bild: Edelgard Bernauer

Im Mai wird ein Kneipengänger in Waldshut brutal niedergeschlagen

Wie sicher ist die Waldshuter Innenstadt für Nachtschwärmer? Der Überfall auf einen 33-Jährigen, der nach einem Kneipenbesuch in der Nacht auf den 12. Mai auf dem Heimweg war und ausgeraubt sowie am Kopf verletzt wurde, sorgte anschließend in sozialen Netzwerken für Diskussionen.

Der Polizeisprecher des Polizeipräsidiums Freiburg in Waldshut-Tiengen, Mathias Albicker, gab jedoch Entwarnung. Gegenüber dieser Zeitung teilte er mit, dass man nicht von einem erhöhten Aufkommen solcher Delikte sprechen könne. Nach seinen Angaben gab es im Jahr zuvor in der Kaiserstraße keinen Raubüberfall.

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Bild: Roland Gerard

Im Juni geben sich Kriminelle im Landkreis als falsche Polizisten aus

Bei einer Betrugsserie erbeuteten die Täter bei einem Fall in Waldshut Bargeld, Schmuck und Pelzbekleidung in Höhe von mehreren 10.000 Euro, so die Polizei. Auch in umliegenden Landkreisen kam es am 5. Juni zu Betrugsfällen. Bei den Betrugsdelikten würden die Täter laut Polizei per Telefon Kontakt mit dem Opfer aufnehmen und sich als Polizeibeamte ausgeben.

Der angebliche Polizist, der sich am Telefon meldete, täuschte seine Opfer darüber, dass eine Verbrecherbande unterwegs sei, die es auf ältere Menschen abgesehen hätte. Er erfragte dann Angaben über Bankverbindungen und Wertsachen, die sich im Haus befinden.

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Erneut haben Telefonbetrüger zugeschlagen.
Erneut haben Telefonbetrüger zugeschlagen. | Bild: Julian Stratenschulte/dpa

Im Juli führt der Zoll in Waldshut eine Razzia gegen Nagelstudios durch

Bei einer Razzia sind am 25. Juli Nagelstudios in der Innenstadt von Waldshut vom Zoll kontrolliert worden. Nach Informationen dieser Zeitung wurden Personen aus den Geschäften in Fahrzeugen der Ermittler abtransportiert. Im Fokus standen die rund zehn Nagelstudios, die sich in der Innenstadt von Waldshut in jüngerer Vergangenheit etabliert haben.

Federführend bei der Aktion, die den ganzen Tag andauerte, war die Finanzkontrolle Schwarzarbeit beim Hauptzollamt Singen. Sie ermittelte wegen Verdacht auf illegalen Aufenthalt und Schleusung sowie Vorenthaltens und Veruntreuens von Arbeitsentgelt.

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Bild: Maximilian Halter

Im August lassen Eltern ihren Sohn in Jestetten in einem überhitzten Auto zurück

Das Zurücklassen eines Kinds in einem Auto bei praller Sonne hat am 1. August in Jestetten einen Polizeieinsatz ausgelöst. Der Wagen stand laut Bericht der Polizei bei 34 Grad Außentemperatur auf dem Parkplatz eines Einkaufsmarkts. Die Polizei teilte mit: „Das völlig nassgeschwitzte siebenjährige Kind bat Vorbeikommende um Hilfe, da es die verschlossene Autotür allein nicht aufbekam.“

Als die Beamten, verständigt von einem Mitarbeiter des Geschäfts, eine Seitenscheibe einschlagen wollten, erschienen die Eltern. Der Sohn habe nicht zum Einkaufen mitkommen, sondern im Auto warten wollen, lautete deren Erklärung.

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Bild: Patrick Seeger

Im September müssen Pilzsammler bei Ibach teuer für ihren Fund bezahlen

Mit empfindlichen Geldstrafen müssen Pilzliebhaber rechnen, wenn sie über die erlaubte Menge Pilze sammeln. Diese Erfahrung machten am 11. September bei Ibach zwei Pilzsammler am eigenen Leib. Der Polizei wurde gemeldet, dass in einem Waldgebiet zwei Personen den Kofferraum voll mit Pilzen beladen.

Dort traf die Polizei dann auf zwei Männer im Alter von 67 und 69 Jahren. Im Kofferraum ihres Wagens lagen 19 Kilogramm Steinpilze. Die erlaubte Menge liegt bei einem Kilogramm Pilze pro Person und Tag. Die Männer wurden angezeigt und mussten ein Bußgeld von 1700 Euro zahlen.

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Bild: Polizeipräsidium Freiburg

Im Oktober wird ein Golf-Fahrer bei Eggingen lebensgefährlich verletzt

Bei einem riskanten Überholmanöver kollidierte am Morgen des 10. Oktober ein Golf-Fahrer auf der B 314 bei Eggingen mit einem Linienbus und wurde lebensgefährlich verletzt. Nach ersten Erkenntnissen des Verkehrskommissariats war der 25-Jährige von Stühlingen aus in Richtung Waldshut unterwegs und soll in einer Rechtskurve überholt haben.

Dabei stieß er frontal mit einem entgegenkommenden Linienbus zusammen, der eine Leerfahrt hatte. Dieser geriet auf die Gegenfahrbahn und kollidierte frontal mit einem entgegenkommenden Kleintransporter. Alle drei Fahrzeuge endeten als Totalschaden.

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Bild: Peter Umstetter

Im November wird die Bismarckstraße wegen einer Bombendrohung gesperrt

Ein anonymer Anrufer drohte am 22. November damit, im AmtsgerichtWaldshut-Tiengen eine Bombe zu zünden. Er hatte sich gegen 8.30 Uhr beim SÜDKURIER gemeldet und angekündigt, dass um 9 Uhr im Gerichtsgebäude an der Bismarckstraße ein Sprengsatz detonieren würde. Doch dazu kam es nicht.

Nachdem die Polizei alle drei Justizgebäude an der Bismarckstraße durchsucht hatte, wurde die großräumige Sperrung der Bahnhofsvorstadt wieder aufgehoben. Rund einen Monat später nahmen Beamte des Polizeireviers Waldshut-Tiengen einen 46 Jahre alten Tatverdächtigen fest.

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Die Bismarckstraße in Waldshut war am 22. November 2018 wegen einer Bombendrohung der dortigen Justizgebäude (Amts- und Landgericht) komplett gesperrt.
Die Bismarckstraße in Waldshut war am 22. November 2018 wegen einer Bombendrohung der dortigen Justizgebäude (Amts- und Landgericht) komplett gesperrt. | Bild: Schlichter, Juliane

Im Dezember kommt es in Bonndorf in einer Nacht zu drei Bränden

Bei einem Brand im Bonndorfer Ortsteil Wellendingen wurde in der Nacht zum 5. Dezember der Ökonomieteil eines unbewohnten Bauernhofs zerstört. In derselben Nacht musste die Feuerwehr in Bonndorf einen Dachstuhlbrand und einen Scheunenbrand bekämpfen.

Die Polizei vermutet einen Zusammenhang zwischen den drei Bränden. Polizeisprecher Mathias Albicker sagte auf Nachfrage, dass vieles auf Brandstiftung hinweise. Kriminaltechniker untersuchten in Wellendingen die Überreste des Gebäudes. Zum Einsatz kam auch ein Spürhund, der dazu ausgebildet ist, Brandbeschleuniger zu erschnüffeln.

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Bild: Olaf Thor