Bunte Blumen und leuchtende Beeren laden zum Pflücken ein – doch das kann gravierende Folgen haben. Besonders Eltern mit Kleinkindern oder Tierbesitzer sollten einige Pflanzen im heimischen Garten verbannen. Vor allem bei kleinen Kindern, die noch gerne alles in den Mund stecken, ist Vorsicht geboten.

Eisenhut

<strong>Der Eisenhut</strong> ist eine der giftigsten Pflanzen Europas. Sein Gift kann sogar über die Haut aufgenommen werden. Hier wird das Tragen von Gartenhandschuhen zum absoluten Muss.
Bild: dpa, Marion Nickig

Der Eisenhut ist eine der giftigsten Pflanzen Europas. Sein Gift kann sogar über die Haut aufgenommen werden. Hier wird das Tragen von Gartenhandschuhen zum absoluten Muss.

Eibe

<strong>Die Eibe</strong> ist ein beliebtes Zierholz, doch Rinde, Nadeln und Samen sind hoch giftig. Hier sollte Abstand gehalten werden, denn schon der Verzehr von ein bis zwei Samen kann bei Erwachsenen zu schweren vergiftungen führen.
Bild: dpa, Andrea Warnecke

Die Eibe ist ein beliebtes Zierholz, doch Rinde, Nadeln und Samen sind hoch giftig. Hier sollte Abstand gehalten werden, denn schon der Verzehr von ein bis zwei Samen kann bei Erwachsenen zu schweren vergiftungen führen.

Stechapfel

<strong>Der Stechapfel</strong> verdankt seinen Namen der Frucht – kleine, stachelige Kugeln entwickeln sich aus den Blütentrompeten des Stechapfels. Im unreifen Zustand schmecken sie süß. Das macht das Gewächs sehr gefährlich, denn Blüten und Samen sind hochgiftig.
Bild: dpa, Marion_Nickig

Der Stechapfel verdankt seinen Namen der Frucht – kleine, stachelige Kugeln entwickeln sich aus den Blütentrompeten des Stechapfels. Im unreifen Zustand schmecken sie süß. Das macht das Gewächs sehr gefährlich, denn Blüten und Samen sind hochgiftig.

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Herbstzeitlose

<strong>Herbstzeitlose</strong> fühlen sich auch dort wohl, wo Bärlauch wächst. Doch anders als Bärlauch riechen ihre Blätter nicht nach Knoblauch. Sie sind für Tiere sehr giftig, aber auch für Menschen: Laut Experten kann die Einnahme von 0,8 Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht für Erwachsene eine tödliche Dosis sein.
Bild: dpa, Angelika Warmuth

Herbstzeitlose fühlen sich auch dort wohl, wo Bärlauch wächst. Doch anders als Bärlauch riechen ihre Blätter nicht nach Knoblauch. Sie sind für Tiere sehr giftig, aber auch für Menschen: Laut Experten kann die Einnahme von 0,8 Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht für Erwachsene eine tödliche Dosis sein.

Riesen-Bärenklau

<strong>Der Riesen-Bärenklau</strong> stammt aus dem kaukasus und wird bis zu vier Meter hoch. Sie wird wie auf diesem Symbolbild bekämpft. Freizeitgärtner und Spaziergänger sollten sich vor dem Riesen-Bärenklau in Acht nehmen. Die giftige Pflanze, auch Herkulesstaude genannt, kann bei Berührung schmerzhafte Hautreizungen auslösen. Der Saft der Pflanze enthält Furocumarine. Bei Berührung in Verbindung mit Sonnenschein kann es zu starken Hautreizungen bis hin zu schmerzhaften blasigen Geschwüren kommen.
Bild: dpa, Patrick Pleul

Der Riesen-Bärenklau stammt aus dem kaukasus und wird bis zu vier Meter hoch. Sie wird wie auf diesem Symbolbild bekämpft. Freizeitgärtner und Spaziergänger sollten sich vor dem Riesen-Bärenklau in Acht nehmen. Die giftige Pflanze, auch Herkulesstaude genannt, kann bei Berührung schmerzhafte Hautreizungen auslösen. Der Saft der Pflanze enthält Furocumarine. Bei Berührung in Verbindung mit Sonnenschein kann es zu starken Hautreizungen bis hin zu schmerzhaften blasigen Geschwüren kommen.

Tränende Herzen

<strong>Das Tränende Herz</strong> war sogar Giftpflanze des Jahres 2017.
Bild: dpa, Hamyang County

Das Tränende Herz war sogar Giftpflanze des Jahres 2017.

Engelstrompete

<strong>Die Engelstrompete</strong> ist hübsch anzusehen, aber hoch giftig. Oft führt der Verzehr zu Erbrechen, Durchfall, Sehstörungen, Herzrasen oder Halluzinationen. Es sollte dringend eine Klinik aufgesucht werden.
Bild: Andrea Warnecke

Die Engelstrompete ist hübsch anzusehen, aber hoch giftig. Oft führt der Verzehr zu Erbrechen, Durchfall, Sehstörungen, Herzrasen oder Halluzinationen. Es sollte dringend eine Klinik aufgesucht werden.

Fingerhut

<strong>Der Rote Fingerhut</strong> gehört zu den besonders giftigen heimischen Pflanzen. Schon der Verzehr von zwei bis drei Blättern kann für einen Menschen tödlich sein. Andererseits sind die in allen Pflanzenteilen enthaltenen Glykoside hochwirksame Arzneimittel.
Bild: dpa, Patrick Pleul

Der Rote Fingerhut gehört zu den besonders giftigen heimischen Pflanzen. Schon der Verzehr von zwei bis drei Blättern kann für einen Menschen tödlich sein. Andererseits sind die in allen Pflanzenteilen enthaltenen Glykoside hochwirksame Arzneimittel.

Seidelbast

Der Seidelbast hat hübsche Blüten und bildet verlockende rote Beeren aus. Beides sehr verlockend gerade für Kinder. Doch Achtung: Rinde und Samen enthalten Gifte. Bei der Aufnahme der Beeren gelangen die hochgiftigen Samen in den Organismus, was laut Experten schlimmstenfalls bis zum Tod führen kann.
Bild: dpa, Marion Nickig

Der Seidelbast hat hübsche Blüten und bildet verlockende rote Beeren aus. Beides sehr verlockend gerade für Kinder. Doch Achtung: Rinde und Samen enthalten Gifte. Bei der Aufnahme der Beeren gelangen die hochgiftigen Samen in den Organismus, was laut Experten schlimmstenfalls bis zum Tod führen kann.

Maiglöckchen

<strong>Das Maiglöckchen</strong> ist hübsch, enthält aber einen Giftcocktail, der auch bei Erwachsenen schwere Vergiftungen verursachen kann. Ärtzlicher Rat ist bei Verzehr von Pflanzenteilen – beispielsweise bei Verwechslung mit Bärlauch – dringen angeraten.
Bild: dpa, Franziska Gabbert

Das Maiglöckchen ist hübsch, enthält aber einen Giftcocktail, der auch bei Erwachsenen schwere Vergiftungen verursachen kann. Ärtzlicher Rat ist bei Verzehr von Pflanzenteilen – beispielsweise bei Verwechslung mit Bärlauch – dringen angeraten.

Christrose

<strong>Die Christrose</strong> täuscht mit ihrer Schönheit gerne darüber hinweg, dass es sich um eine giftige Pflanze handelt.
Bild: dpa, Hilke Segbers

Die Christrose täuscht mit ihrer Schönheit gerne darüber hinweg, dass es sich um eine giftige Pflanze handelt.

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Rhododendron

<strong>Der Rhododendron</strong> blüht üppig. Seine Blätter, Früchte und Blüten eignen sich allerdings nicht zum Verzehr. Es kann zu Übelkeit und Brechreiz kommen.
Bild: dpa, Bernd F. Meier

Der Rhododendron blüht üppig. Seine Blätter, Früchte und Blüten eignen sich allerdings nicht zum Verzehr. Es kann zu Übelkeit und Brechreiz kommen.

Goldregen

<strong>Der Goldregen</strong> mit all seinen Pflanzenteilen ist sehr giftig, das ist bekannt. Besonders tückisch für kleine Kinder sind aber die grünen Früchte des Baumes, die aussehen wie Erbsenschoten und zum Spielen verlocken. Experten warnen, dass bereits drei Schoten des Gewächses eine tödliche Dosis sein können.
Bild: dpa, Matthias Schrader

Der Goldregen mit all seinen Pflanzenteilen ist sehr giftig, das ist bekannt. Besonders tückisch für kleine Kinder sind aber die grünen Früchte des Baumes, die aussehen wie Erbsenschoten und zum Spielen verlocken. Experten warnen, dass bereits drei Schoten des Gewächses eine tödliche Dosis sein können.

Vogelbeere (Eberesche)

<strong>Die Eberesche</strong>, oder auch Vogelbeerbaum, ist nicht so giftig, wie oftmals angenommen. Schwaches Gift ist nur in den frischen Früchten enthalten und können beim Verzehr größerer Mengen leichte Symptome wie Erbrechen oder Durchfall verursachen.
Bild: dpa, Andrea Warnecke

Die Eberesche, oder auch Vogelbeerbaum, ist nicht so giftig, wie oftmals angenommen. Schwaches Gift ist nur in den frischen Früchten enthalten und können beim Verzehr größerer Mengen leichte Symptome wie Erbrechen oder Durchfall verursachen.

Lampionblume

<strong>Die Lampionblume</strong> sieht der essbaren Physalis sehr ähnlich. Doch eine Verwechslung der Früchte ist nicht ganz so schlimm, denn nur die grünen Pflanzenteile enthalten leicht giftige Bitterstoffe.
Bild: dpa, Hauke-Christian Dittrich

Die Lampionblume sieht der essbaren Physalis sehr ähnlich. Doch eine Verwechslung der Früchte ist nicht ganz so schlimm, denn nur die grünen Pflanzenteile enthalten leicht giftige Bitterstoffe.

Wunderbaum (Rizinus)

<strong>Der Wunderbaum</strong> liefert mit dem bekannten Rizinusöl eine bewährte Medizin. Allerdings sind die Schalen der Samen extrem giftig. Sollten Samen eingenommen worden sein, muss unverzüglich ein Arzt aufgesucht werden.
Bild: Wolfram Steinberg

Der Wunderbaum liefert mit dem bekannten Rizinusöl eine bewährte Medizin. Allerdings sind die Schalen der Samen extrem giftig. Sollten Samen eingenommen worden sein, muss unverzüglich ein Arzt aufgesucht werden.

Lebensbaum

<strong>Der Lebensbaum</strong> ist ein Klassiker im Garten. Holz, Zapfen und die Spitzen der Zweige enthalten jedoch giftige ätherische Öle.
Bild: dpa, Marion_Nickig

Der Lebensbaum ist ein Klassiker im Garten. Holz, Zapfen und die Spitzen der Zweige enthalten jedoch giftige ätherische Öle.