Die deutsche Umweltministerin Svenja Schulze zeichnete kürzlich in Berlin die deutsch-schweizerische Hochrheinkommission, eine Einrichtung zur Intensivierung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit am Hochrhein, aus. Das teilt die Hochrheinkommission mit. Im Finale des Bundeswettbewerbs „Ausgezeichnet! Vorbildliche Bürgerbeteiligung“ konnte sich die Hochrheinkommission gegen Großstädte wie Hamburg und Köln durchsetzen. Die Stärkung des europäischen Zusammenhalts und der guten Nachbarschaft, der offene Dialog und das aktive Zuhören der Politik waren die wesentlichen Punkte für die Prämierung in der Kategorie „Von der Verwaltung vorangetrieben“.

Die Auszeichnung basiert auf drei Bürgerdialogen, die die Hochrheinkommission im vergangenen Jahr mit über 170 Bürgerinnen und Bürgern veranstaltete. Dabei wurde die zentrale Frage behandelt: “Wie wollen wir in Zukunft in der Region zusammenleben?“.

Die Besonderheiten der grenzüberschreitenden Dialoge präsentierte Vanessa Edmeier, Geschäftsführerin der Hochrheinkommission, der Jury. So wurden zufällig ausgewählte Bürgerinnen und Bürger beider Rheinseiten eingeladen, um einen großen Querschnitt der Einwohnerschaft zu erreichen. Es ging darum, von alltäglichen Bedürfnissen sowie neuen Ideen und bisher unentdeckten Themen zu erfahren. Durch die Gesprächsmethode “die Kunst des Gastgebens“ wurden die Teilnehmenden nicht nur kognitiv, sondern vor allem auch emotional erreicht, was zu einer lebhaften Beteiligung und guten Ergebnissen führte.

Die Präsidentin der Hochrheinkommission, Landrätin Marion Dammann, nahm an allen drei Veranstaltungen mit Überzeugung teil: „Der Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern macht einmal mehr deutlich, dass die Themen vielfältig sind, die die Menschen beidseits des Rheins bewegen. Das Interesse und die engagierte Teilnahme an den Dialogen machen Mut für die Zukunft.“

Weitere Informationen zum Wettbewerb unter gibt es hier und zu den Bürgerdialogen am Hochrhein hier.