Miteinander lernen, sich weiterentwickeln und wachsen – zum wirtschaftlichen Wohl der ganzen Region: Bei der ersten Innovationskonferenz #Zukunftsmacher zu der die Wirtschaftsregion Südwest (WSW) in die Teamwelt nach Höchenschwand eingeladen hatte, ging es für mehr als 80 Unternehmer aus den Landkreisen Lörrach, Waldshut und der Schweiz vor allem um die Menschen: „Ein Thema hatte sich in bisherigen Treffen klar als gemeinsamer Fokus herausgestellt: Innovation braucht die richtigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, so Monika Studinger, die als Projektleiterin bei der WSW das Thema Innovation betreut.

„Um Zukunftstrends nutzen zu können, muss man sie kennen“, hob Studinger gleich zu Beginn hervor. Neben der Digitalisierung und deren Chancen, die Unternehmen und Institutionen in allen Bereichen umtreibe, seien dies vor allem drei Bereiche: Ernährung, Wohnsituation und Mobilität. Entscheidend dabei: „Es geht immer um die Menschen“, so Studinger.

Interessierte Zuhörer: Rund 80 Unternehmer aus der Region verfolgten in der Teamwelt Höchenschwand den Vortrag von Stefanie Aufleger aus Konstanz.
Interessierte Zuhörer: Rund 80 Unternehmer aus der Region verfolgten in der Teamwelt Höchenschwand den Vortrag von Stefanie Aufleger aus Konstanz. | Bild: Wirtschaftsregion Südwest, Monika Studinger

Menschen sind für Unternehmen in der Region wichtig: Der Mangel an Fachkräften und die Suche nach qualifizierten Mitarbeitern sind seit Jahren ein Thema. Wie sich Mitarbeiter motivieren lassen und wie der Führungsstil dazu beitragen kann, erfolgreich zu sein, darüber sprach Stefanie Aufleger aus Konstanz. Sie gab einen Einblick in ihr „Steauf“-Prinzip. Ein Ansatz, der Wachstumsprinzipien der Natur zugrunde legt und diese auf Prozesse in Firmen überträgt.

Nicht nur zuhören, sondern selbst gestalten: Stefanie Aufleger bezog ihr Publikum mit einem Spiel in das „Steauf-Prinzip“ mit ein.
Nicht nur zuhören, sondern selbst gestalten: Stefanie Aufleger bezog ihr Publikum mit einem Spiel in das „Steauf-Prinzip“ mit ein. | Bild: Olheide, Monika

„Wie macht es die Natur?“, lautete die grundlegende Frage. „Man muss immer von der kleinsten Zelle aus denken“, und „Auf Veränderungen reagieren ohne die Stabilität zu gefährden“, zwei der Antworten. Unverzichtbar seien die Mitarbeiter.

In Zeiten, in denen sich Kommunikation ändere und die Gesellschaft immer digitaler werde, gelte es ein gemeinsames Ziel zu definieren und jeden einzelnen Mitarbeiter einzubinden. Nur wenn es Unternehmen gelänge, diese „Schwarmintelligenz“ zu nutzen, seien Erfolge möglich. Anschließen durften die Unternehmer dann bei einem gemeinsamen Spiel der Frage nachgehen: „Wenn die Natur ein Unternehmen gründen würde, wie würde das aussehen?“

Aktivität und Austausch kamen nicht zu kurz und die Gäste nutzten gerne die Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen. Die Projektleiterin, deren Aufgabe auch der Aufbau eines Netzwerkes ist, war sichtlich zufrieden mit der Premiere der Innovationskonferenz: „Ich freue mich sehr darüber, wie groß das Interesse war. #Zukunftsmacher soll künftig einmal jährlich stattfinden“, so Monika Studinger.

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Innovationsforum Südwest

Die Wirtschaftsregion Südwest GmbH (WSW) ist die Wirtschaftsfördergesellschaft der beiden Landkreise Lörrach und Waldshut. Geschäftsführer ist Alexander Maas. Die WSW hat Anfang des Jahres das „Innovationsforum Südwest“ gestartet. Dabei geht es um das Aufspüren neuer Entwicklungen und kreativer Lösungen und den Aufbau von Netzwerken. Kontakt und Informationen: Monika Studinger, Projektleiterin Innovationsmanagement, Telefon 0171/3034805, E-Mail monika.studinger@wsw.eu