Die 50 Kandidaten, die nach der Kreistagswahl am 26. Mai als gewählt bekanntgegeben wurden, bekommen es nun auch amtlich: Der Kreiswahlausschuss hat die Sitzverteilung bestätigt, an der sich auch nach genauem Nachzählen nichts änderte: 18 Kreisräte der CDU, elf Freie Wähler, sieben Sozialdemokraten, acht Grüne und vier Freie Demokraten sind direkt gewählt, dazu gibt es zwei Ausgleichsmandate für die AfD.

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Am vorläufigen Endergebnis vom Wahl-Nachtag änderte sich insofern nichts. Im Detail aber stellte das Kontrollgremium der Parteien nach intensiver Zuarbeit der Kreisverwaltung im Nachhinein 77 umstrittene Stimmzettel als gültig fest und verteilte 376 Stimmen mehr, wovon alle Parteien mehr oder weniger profitierten.

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Vor allem zwei Punkte hatten die Stimmenzähler laut Wahlorganisator Thomas Scheuble irritiert. Wie bei den Gemeinderatswahlen hatten einige Wähler dem einzelnen Bewerber nicht nur die Höchstzahl von drei Stimmen zukommen lassen, sondern mehr. Zum Teil hatten die Wahlhelfer vor Ort diese Stimmen als ungültig gewertet, jetzt zählen jeweils drei der „kumulierten“ Stimmen, erklärte Scheuble.

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Vor allem im Raum St. Blasien wurden demnach unverändert abgegebene Stimmzettel zu Unrecht als ungültig taxiert. Jetzt bekommen die Kandidaten von oben herunter die für die Liste zulässigen Stimmen zugerechnet. Entscheidend ist: Der Wählerwille muss klar erkennbar sein. Wahlleiter und Landrat Martin Kistler dankte vor allem den vielen ehrenamtlichen Helfern bei diesen Kommunalwahlen Wahl mit 75 554 aktiven Wählern im gesamten Landkreis Waldshut.