Gute Stimmung bei den Grünen: Rund 35 neue Mitglieder sind seit Januar 2018 den Ortsvereinen des Kreisverbandes Waldshut der Grünen beigetreten, davon allein rund ein Dutzend im Januar 2019. Dies ist nach Aussage von Kreisgeschäftsführerin Christine Ehm ein Vielfaches an Zuwachs im Vergleich zu den vergangenen Jahren.

"Ich habe das Gefühl, dass die Leute sagen, jetzt müssen wir was tun, es sind viele spezifisch grüne Themen, die verstärkt im Bewusstsein der Menschen sind und mit denen sie auch vor Ort hautnah konfrontiert werden wie zum Beispiel der fehlende Regen, das Klima."Christine Ehm, Geschäftsführerin der Grünen Kreisverband Waldshut
"Ich habe das Gefühl, dass die Leute sagen, jetzt müssen wir was tun, es sind viele spezifisch grüne Themen, die verstärkt im Bewusstsein der Menschen sind und mit denen sie auch vor Ort hautnah konfrontiert werden wie zum Beispiel der fehlende Regen, das Klima."Christine Ehm, Geschäftsführerin der Grünen Kreisverband Waldshut

Nach ihrer Aussage kommen die Neumitglieder aus dem gesamten Kreisgebiet, alle Altersgruppen wären vertreten und rund die Hälfte Frauen. Damit zählt der Grünen-Kreisverband Waldshut jetzt knapp 160 Mitglieder. Laut Ehm ist dies zumindest seit 2013, seit sie Kreisgeschäftsführerin ist, absoluter Höchststand.

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Angesichts der großen Anzahl von Neumitgliedern hat der Kreisverband erstmals einen Empfang für sie ausgerichtet. Ein guter Teil der Neumitglieder kam am Montagabend in die Stadtscheuer. Dort kamen die Neumitglieder ins Gespräch mit "Altmitgliedern", Vertretern der jungen Grünen, dem Kreisvorstand, den grünen Kreisrätinnen Iris Wallaschek, Antonia Kiefer und Marita Höckendorf sowie mit Gästen von außerhalb: Hartmut Schwäbl vom Grünen-Kreisverband Lörrach, der Landesvorsitzenden Sandra Detzer und Catherine Kern, Sprecherin der Landesarbeitsgemeinschaft Europa der Grünen.

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Die Gäste und Kreisrätinnen hatten zuvor in einer Vorstellungsrunde Einblicke in ihre Arbeit gegeben. Die Neumitglieder bekamen Eindrücke von grüner Politik bei der Jugend, auf Ortsebene, im Kreisrat, auf Landesebene sowie mit Blick auf Europa. Mehrmals wurde gesagt, dass die Grünen mitten in der Gesellschaft angekommen seien und die politische Arbeit großen Spaß machen würde. Die Landesvorsitzende Sandra Detzer ermunterte die Neumitglieder, sich nach ihren Möglichkeiten einzubringen, sich dabei aber nicht unter Druck zu setzen. "Es gibt keine guten oder schlechten Mitglieder, ihr entscheidet, wie ihr mitmacht, es gibt viele Formen."

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