Zum zwölften Mal in Folge begrüßte der Landkreis seine Neubürger mit einer Feier im Landratsamt Waldshut. 248 Menschen aus 47 Staaten wurden in den vergangenen zwölf Monaten eingebürgert. Fünf von ihnen im Rahmen der Feier. Mit 31 kommen die meisten aus der Türkei, gefolgt von Kosovo, Italien und mit jeweils 14, Großbritannien und Kroatien.

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Einen einzigartigen Anlass, der die Bedeutung der Einbürgerung bewusst mache, nannte Landrat Martin Kistler in seiner Rede die Feier. Neben einem Teil der Eingebürgerten und ihren Familien, gehörten zu den Gästen Mitarbeiter des Landratsamtes, Kreisräte und etliche Bürgermeister. Landrat Kistler hob hervor, dass die Entscheidung der Eingebürgerten für die deutsche Staatsbürgerschaft ein Vertrauensbeweis für Deutschland sei. „Gleichgültig aus welchen Gründen sie hier sind, Sie bereichern unser Land“, sagte er.

Kistler fordert die Neubürger dazu auf, sich für die Region und das Land einzusetzen, die Gesellschaft mitzugestalten, wählen zu gehen und Respektlosigkeit nicht zu dulden: „Zeigen Sie Flagge gegen Intoleranz, Gewalt, Ausgrenzung und Anfeindungen und lassen sie uns gemeinsam einstehen für die Demokratie und die Einhaltung der Menschenrechte.“

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Auch dieses Jahr bereicherte eine Gesprächsrunde mit neu Eingebürgerten die Feier: Natalia Niegot aus Polen, seit 2019 Verwaltungsfachangestellte beim Landratsamt Waldshut, und Christopher Kevin O‘Reilly aus Großbritannien, seit 2009 Englischlehrer am Kolleg St. Blasien, gaben ebenso informative wie unterhaltsame Einblicke in ihren Lebensweg und ihre Heimatländer. Eine schöne musikalische Note bekam die Feier wieder durch den Saxophonisten und Klarinettisten Ernst Klos. Nach der gemeinsam gesungenen deutschen Nationalhymne ging die Feier nahtlos über in angeregte Gespräche bei Getränken und Häppchen.