Vor vollem Haus fand die Hauptversammlung des Kreisvereins Waldshut der Badischen Jäger in der Gemeindehalle in Oberlauchringen statt. Neben dem ausführlichen Bericht des Kreisjägermeisters Bernhard Kallup standen Teilwahlen des Vorstandes, bei denen drei Posten neu zu besetzen waren, auf dem Programm.

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Bernhard Kallup, seit 2015 Kreisjägermeister, wurde ohne Gegenstimmen erneut in seinem Amt bestätigt. Neu besetzt werden mussten die beiden Posten der stellvertretenden Kreisjägermeister, da Amin Dott und Thomas Fechtig nicht mehr kandidierten. Ebenfalls einstimmig wurden Jägerinnenobfrau Sabine Decker und Peter Frey, stellvertretender Hegeringleiter des Hegerings Stühlingen, zu ihren Nachfolgern bestimmt.

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In seinem Bericht ging Kreisjägermeister Bernhard Kallup ausgiebig auf die Aktivitäten des vergangenen Jahres ein. Das von Kallup bei seinem Amtsantritt ausgegebene Motto „Gestalten statt verwalten“ konnte in den vergangenen vier Jahren bestens umgesetzt werden.

Stolz ist man beim Kreisverein auf die ständig wachsende Mitgliederzahl. So wurden in den vergangenen vier Jahren mehr als 230 Neuzugänge verzeichnet, sodass die Zahl der Mitglieder aktuell auf 721 angewachsen ist, und das mit steigender Tendenz. „Besonders erfreulich ist es“, so Bernhard Kallup, „dass der Anteil an Jägerinnen von fünf Prozent auf neun Prozent angestiegen ist.“

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Die vereinseigene Jagdschule Hochrhein hat drei Kurse mit Erfolg abgeschlossen. Für den Kurs, der im September startet, liegen 16 Anmeldungen vor. Neben der Ausbildung wird auch großer Wert auf die Fortbildung gelegt.

Die Aktion „Lernort Natur“, eine Initiative des Deutschen Jägerverbands, soll seit mehr als 25 Jahren Kindern und Jugendlichen die Schönheit der Natur, des Waldes und seiner Wildtiere nahe bringen. Dafür hat allein Lernort-Natur-Obfrau Anna-Maria Ebner 30 Veranstaltungen mit mehr als 300 Kindern abgehalten. Schatzmeister Matthias Wehle berichtete von einer positiven Entwicklung der Finanzen. So wurde die Schuldenlast der Sanierung der Schießanlage in Wehr erheblich abgebaut. „Der Verein steht mittlerweile auf einer gesunden finanziellen Basis und ist für weitere Investitionen gerüstet.“

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Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter (SPD), Landrat Martin Kistler, die CDU-Landtagsabgeordnete Sabine Hartmann-Müller und der Lauchringer Bürgermeister Thomas Schäuble unterstrichen die gute Zusammenarbeit mit den Jägern. Berufsförster Alwin Schnabel referierte zum Thema „Eine moderne und effektive Schwarzwildbejagung“. Musikalisch umrahmt wurde der Abend von Vertretern aller Jagdhornbläsergruppen unter der Leitung von Bläserobmann Holger Knörzer.