Die Stimmbürger in Rheinfelden/Schweiz haben den Zusatzkredit über 3,2 Millionen Franken für den Bau des neuen Rheinsteges in der Referendumsabstimmung mit 1853 Ja-Stimmen und exakt 2000 Nein-Stimmen abgelehnt.

Bei einer Stimmbeteiligung von 50,7 Prozent sprachen sich damit 51,9 Prozent gegen den Steg aus, der damit nicht gebaut wird. „Das negative Votum der Bürgerinnen und Bürger unserer Schweizer Schwesterstadt zum Bau des Rheinstegs schmerzt mich sehr. Ich hatte gehofft, dass der Rheinsteg als Symbol unserer grenzüberschreitenden Kooperation letztendlich auch die Zweifler überzeugt“, äußerte sich der deutsche Oberbürgermeister Klaus Eberhardt in einer ersten Stellungnahme.

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Auch wenn der Gemeinderat auf deutscher Seite sich zwei Mal mit deutlicher Mehrheit hinter das Projekt gestellt habe, „müssen wir die demokratische Entscheidung unserer Schwesterstadt akzeptieren“, so Eberhardt.

Beide Städte müssen laut Oberbürgermeister Eberhardt Kosten in Höhe von mindestens zwei Millionen auf beiden Seiten des Rheins, die bereits in die Projektentwicklung geflossen sind, als Verlust verbuchen.