Der Brand vom 27. Juli auf dem Areal der Firma Rhenus im Hafen Kleinhüningen habe keine Folgen für den Rhein, teilte das Amt für Umwelt und Energie (AUE) des Kantons Basel-Stadt am Dienstag mit. Die internationale Rheinüberwachungsstation (RÜS) in Weil am Rhein habe in den seither genommenen Wasserproben nur sehr geringfügige Verunreinigungen festgestellt; für Tiere und Pflanzen bestehe keine Gefahr.

Die in Brand geratenen alten Bahnschwellen waren mit Teeröl imprägniert, das große Mengen Polyaromatischer Kohlenwasserstoffe (PAK) enthält. Der Einsatz als Holzschutzmittel ist inzwischen untersagt. Im Basler Rheinhafen werden die Schwellen zwischengelagert und von dort zur Verbrennung transportiert. Die Tagesproben der RÜS am Wochenende seien mit besonderem Augenmerk auf den Brand untersucht worden, heißt es weiter. Zusätzlich wurden im Einflussbereich der Löschwasserfahne am deutschen Rheinufer Proben entnommen. Die Analyseergebnisse, die auch den Rheinunterliegern mitgeteilt wurden, zeigten, dass keine negativen Auswirkungen auf den Rhein festgestellt werden konnten. So lagen etwa in der Sammelprobe von Freitag auf Samstag die PAK-Konzentrationen unterhalb der Bestimmungsgrenze. Um zu klären, ob das Sediment im Hafen mit Brandrückständen belastet ist, werden zurzeit zusätzlich Proben aus dem Hafenbecken I entnommen.

Nach Angaben des Lörracher Landratsamts wurden auch auf deutscher Seite umfangreiche Messungen vorgenommen, unter anderem Simultantests, die auch auf PAK testen. Die Messungen am Grenzübergang Weil-Otterbach zeigten keinerlei Auffälligkeiten, ließ Pressesprecher Torben Pahl am Dienstag wissen.

Die Schweizerischen Rheinhäfen, das AUE und das betroffene Unternehmen Rhenus Port Logistics hatten sich bereits in einer Mitteilung vom Montagabend betroffen gezeigt und die Unannehmlichkeiten für die Bevölkerung bedauert. Damit sich ein Ereignis dieses Ausmaßes nicht wiederholt, würden entsprechende Vorsorgemaßnahmen geprüft. fentlicht, aus dienen hervorgeht, dass die Schifffahrt der sicherste Verkehrsträger ist und dass vom Containerverkehr keine besonderen Risiken ausgingen. Schließlich gebe es, anders als bisweilen unterstellt werde, keinerlei Zusammenhang zwischen Schifffahrt und Lagerbrand.