Der Gemeindewald schreibt schwarze Zahlen. Im Gemeinderat stellte Förster Michael Albrecht die Bilanz 2019 vor. Als Gast war Gebietsleiter Ost Tom Drabinski vom Kreisforstamt Waldshut unter den Zuhörern. Bei Einnahmen von 53.444 Euro bleibt ein Gewinn von 4504 Euro. Für die nächsten Jahre ist die Prognose eher negativ.

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Albrecht gab einen Überblick über das Forstgeschehen der vergangenen elf Jahre im Wangental. 2015 gab es einen größeren Laubholzhieb in den älteren Beständen im östlichen Hangbereich mit 332 Festmetern. Damit wurde rund 10.000 Euro erwirtschaftet. Er verglich die Gewinne der Jahre 2009 bis 2017 mit jenen ab 2018: Im ersten Zeitraum konnte noch ein Überschuss von rund 16.600 Euro erreicht werden. Die durchschnittlichen Erlöse über alle Sortimente lagen damals bei rund 50 Euro pro Festmeter. 2018 ergab sich noch ein Gewinn von rund 4400 Euro. Der Festmeter-Preis sank durch das Überangebot an Holz auf etwa 30 Euro.

Preise fallen weiter

Durch den Borkenkäferbefall und das Überangebot auf dem Holzmarkt sind die Preise weiter gefallen. „Aktuell würde eine Hiebmaßnahme ein Defizit von rund sieben Euro/Fm verursachen“, sagte Michael Albrecht. Er empfiehlt den Einschlag frisch befallener Bäume, um die Käferausbreitung einzudämmen. Käferholz in Steilhangbereichen sollte aber wegen der Holzmarktsituation vorerst stehen bleiben. Laubholz gewinnt an Bedeutung. Albrecht verwies hier auf Fördermittel für Wiederaufforstungen.

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