Obwohl notgedrungen kaum Zeit war, die Einladung zum ökumenischen Friedensgebet der christlichen Kirchengemeinden in großem Rahmen zu publizieren, sind dennoch zahlreiche Klettgauer am Sonntagabend in die katholische Pfarrkirche St. Georg in Erzingen gekommen, um für den Frieden in der Ukraine zu beten.

Das könnte Sie auch interessieren

Bundesweit dazu aufgerufen hatten die Deutsche Bischofskonferenz, die evangelische Kirche (EKD) gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK), um alle Christen einzuladen, „in gemeinsamen Gebeten sich mit den Opfern des Krieges zu verbinden und um Frieden für die geschundene Ukraine zu bitten“.

Der Pastoralreferent der katholischen Pfarrgemeinde Klettgau, Franz-Josef Günther, die evangelische Pfarrerin Andrea Kaiser sowie Florian Bosch, Pfarrer der alt-katholischen Kirchengemeinde Klettgau, gestalteten das ökumenische Friedensgebet nach der Vorlage der evangelischen Kirche. Das eindrückliche Eingangsgebet verlas Pfarrerin Andrea Kaiser: „Wütend und fassungslos erleben wir, wie Machthaber die Freiheit und das Leben vieler Menschen gefährden. Was können wir tun, das helfen oder etwas bewegen würde?“

Es folgten mehrere Minuten der Stille und des Innehaltens, daran schloss sich dann die Lesung aus dem Matthäus-Evangelium an. Mit dem Entzünden von Kerzen, die vor dem Altar aufgereiht wurden, brachten die versammelten Menschen – jung und alt – ihr Mitgefühl und ihre Solidarität für die unter dem Ukraine Krieg leidenden Menschen sowie ihren Wunsch nach Frieden zum Ausdruck.

Das könnte Sie auch interessieren
Das könnte Sie auch interessieren