Die Saison 2019/2020 dürfte überall als die Corona-Saison in die Vereinsannalen eingehen. Der bis dahin noch nie dagewesene wochenlange Lockdown ohne Spiele, ohne Training stellte auch den FC Geißlingen vor große Herausforderungen. Bei der Hauptversammlung im Freien vor dem FC-Heim waren denn erwartungsgemäß die Folgen der Pandemie für den hiesigen Fußball das große Thema.

Rückblickend auf des Vereinsjahr 2019 hatte der Kassierer Thomas Weber noch ein recht ausgeglichenes Ergebnis vorzuweisen. Erfreulicherweise konnten vier Neuzugänge gewonnen werden, derzeit hat der Club 316 Mitglieder.

Die einzelnen Berichte der Abteilungen eröffnete Jugendleiter Udo Klotz. Er berichtete von dringend benötigten Trainern, Co-Trainern und Betreuern. Alle Geißlinger Jugendspieler spielen unter dem Dach der Spielgemeinschaft Klettgau, ausgenommen die F-Jugend.

Über die erste Mannschaft informierte Andreas Bauhuber. „Nach sehr guter Vorbereitung folgten anfängliche Probleme, verbunden mit einem ständigen Auf und Ab, auch ein großes Verletzungspech einiger Spieler hatte die Mannschaft zu verkraften. Dennoch mit dem dritten Platz in der Kreisliga A zur Winterpause schien er zufrieden zu sein. „Aber unserem hoffnungsvollen, vielversprechenden Superstart setzte dann Corona ein Ende“, so Bauhauber.

Zum Stand der zweiten Mannschaft, berichtete Trainer Ferhat Orak. „Unser Ziel war es, keine Spiele abzusagen, wir brauchen zusätzliche, neue Männer“. Diese Problem thematisierte auch der Vorsitzende Thomas Werne: „Wir haben so viele Jugendspieler ausgebildet, das müsste doch für zwei Mannschaften bei weitem reichen.“

Werne schilderte die Auswirkungen der Corona-Pandemie mit dem nie dagewesenen Lockdown im März dieses Jahres. „In dieser Zeit haben von den Trainern bis hin zu den Reinigungskräften alle auf ihre Gehälter verzichtet.“ Viel Lob und Dank gab es auch für das Pflege- und Wartungsteam der Grünanlagen: „Dank ihnen ist unser Platz in einem Top-Zustand“.

Die Absage des traditionellen großen Oster-Marktes, die Schließung des Vereinsheimes sowie das ins Wasser gefallene Sommerfest wurden von Werne erwähnt. „Derzeit steht vieles auf der Kippe“, so der Vorsitzende. Fest steht: auch der Adventsmarkt 2020 wird nicht stattfinden. Vorerst sei deshalb ein Frühlingsmarkt 2021 das Ziel; „sicherheitshalber sind bereits zwei Gemeindehallen reserviert worden“, so Thomas Werne.

Der stellvertretende Vorsitzende Ferhat Orak führte noch einmal die Corona-Auflagen zum aktuellen Betrieb vor Augen, demnach läuft das Vereinsheim nur auf Sparflamme, 30 bis 35 Personen dürften sich darin aufhalten, es besteht Maskenpflicht beim Rein- und Rausgehen sowie die Einhaltung des Mindestabstandes. Auch sei bei Spielen besonders darauf zu achten, dass sich keine größeren Zuschauertrauben am Spielfeldrand bilden.

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