Die Musiker der Dorfmusik Rechberg haben das zweieinhalbstündige Dämmerschoppen-Konzert unter freiem Himmel im Café Klettgaublick genossen. Flügelhornist Detlef Weißenberger brachte die Freude in einer der Konzert-Ansagen deutlich hervor: „Wir freuen uns, nach dem langen Winter- und Sommerschlaf, hier und heute endlich mal wieder vor Publikum auftreten zu dürfen.“ Gleichzeitig dankte er der Dirigentin und Vorsitzenden Julia Wehinger für ihren Einsatz.

Wie es zu dem Konzert kam, erklärte die Dirigentin dieser Zeitung im Gespräch: „Wir waren auf der Suche nach einer Möglichkeit, mal wieder draußen spielen zu können. Die Verantwortlichen des Cafés Klettgaublick waren sofort dabei und haben uns ihr wunderbares Café zur Verfügung gestellt. Dafür sind wir sehr dankbar.“

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Zuletzt habe die komplette Mannschaft der Dorfmusik Rechberg in Uniform und vor Publikum im Jahr 2019 bei den Klettgauer Schaufenstern in Erzingen gespielt. „Wir hatten zwar im Oktober 2020 auch einen Dämmerschoppen, allerdings nur in kleinem Rahmen“, fügte Wehinger hinzu. Um so mehr freuten sich die Musiker über den Applaus und die direkte Resonanz, die sie an ihrem Auftritt im Café Klettgaublick bekamen.

Denn das fehlte seit Beginn der Pandemie trotz der Online-Projekte, die die Musiker auf die Beine stellten. So haben sie beispielsweise das Werk „Nessaja“ für den Muttertag 2020 eingespielt – jeder für sich zu Hause. Am Computer wurden die Einzelstimmen dann für das digitale Konzert zusammengesetzt. Ebenfalls im Videoformat stellten die Rechberger potenziellen Jungmusikern ihre Instrumente vor.

Die Dorfmusik Rechberg hat für solche Projekte seit der Corona-Pandemie einen eigenen YouTube-Kanal.

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