Die 24. "Hörnli-Tour" führte auch dieses Jahr wieder ins Kaunertal in Tirol und vorbei am Reschensee in Vinschgau. Karl-Heinz Schilling hatte dazu ein tolles Reiseprogramm ausgearbeitet. Bereits am Sonntag, beim Eintreffen im Kaunertal, mussten sich die Ausflügler richtig ins Zeug legen. Zunächst fuhr man mit dem Vierer-Sessellift von Fendels aus zur Bergstation Sattelboden und von dort ging es bergauf bei herrlichem Sonnenschein zu Fuß zur Fendler-Alm.

Hörnlis lieben es schnell

Die musikalischen Einlagen von Heinz Mathis (Trompete) und Karl-Heinz Schilling (Akkordeon) begeisterten dort die vielen Gäste auf der Terrasse. Danach ging's bergab nicht zu Fuß, sondern ab der Bergstation mit der neuen Attraktion auf dem Sommerberg Fendels, dem Mountainkart. Entlang der 4,5 Kilometer langen Rodelbahn sausten die Hörnlis hinunter bis zur Mittelstation.

Ganztageswanderung mit Riesengaudi

Am Montag stand dann die Ganztageswanderung im Langtauferer Tal hinauf zur Melager-Alm auf dem Programm. Das Langtauferer Tal mündet bei Graun, hier steht der versunkene Kirchturm im Reschensee, in den Vinschgau. Am Talende befinden sich die Gletscher der Ötztaler Alpen mit der Weißkugel (3739 Meter) und der Weißsee-Spitze (3526 Meter). Herrliches Wetter mit Sonne pur und einem tollen Wanderweg begleiteten die Hörnlis zur Melager-Alm. Beim Mittagessen auf der Alm unterhielten Heinz Mathis, Karl-Heinz Schilling und das neue Mitglied, Priska Heller, die Gäste musikalisch und sorgten so für eine Riesengaudi. Wie immer stand auch der Besuch der Fischer-Ranch im Kaunertal an.

Regionale Käsespezialitäten

Auf der Heimfahrt am Dienstag wurde zunächst die Genusswerkstatt von Michael Bode in Lindau zum Mittagsimbiss angesteuert, bevor die Hörnlis sich zu Fuß von der Altstadt Lindaus inspirieren ließen. Eine Degustation von Bodenseeweinen, der Genuss von regionalen Käsespezialitäten, präsentiert vom Cheese-Sommelier, bildete den krönenden Abschluss dreier herrlicher Ausflugstage.