Klettgau Gemeinderat stimmt neuen Förderantrag für die Grundschule Grießen zu

Der Gemeinderat beschließt die Rücknahme des bestehenden Förderungsantrages für die Sanierung der Grundschule Grießen und reicht einen neuen, erweiterten Förderungsantrages für das kommende Jahr ein.

Bürgermeister Ozan Topcuogullari führte aus, dass es aufgrund der guten Auftragslage momentan schwierig sei, ausreichend Handwerker für Arbeiten zu finden, die nach Zusage der beantragten Förderungen sofort, spätestens aber ab August diesen Jahres ausgeführt werden müssten. Außerdem sei der Wunsch aufgekommen, in den bestehenden Förderungsantrag auch den Neuausbau des Werkraumes mit aufzunehmen. Der Werkraum sei im jetzigen Förderantrag nicht enthalten und für einen separaten Antrag für den Werkraum allein werde die Mindestgrenze des Förderungsbetrages nicht erreicht. Man sei bei der Berechnung eines neuen Antrages zum Ergebnis gekommen, dass die Gemeinde mit einem neuen Förderungsantrag unter Einbeziehung des Werkraumes günstiger fahre als mit dem bestehenden Antrag ohne Werkraum.

Deshalb empfahl Bürgermeister Topcuogullari dem Gremium die Rücknahme des bestehenden Antrages und die Stellung eine erweiterten Antrages für das kommende Jahr. Da der Antrag bis im Dezember gestellt sein müsse, sei davon auszugehen, dass die Förderungszusagen bis April des nächsten Jahres erteilt würden. Ein Risiko, durch die Rücknahme des bestehenden Antrages Fördergelder zu verlieren, bestehe nicht, da die Förderprogramme jedes Jahr neu aufgelegt würden, erklärte Topcuogullari. Zusätzlich erläuterte Planer Arnulf Maier die Vergabevorschläge für Sanierungsarbeiten an der Grundschule, die nicht förderungsfähig sind. Folgende Firmen wurden als günstigste Bieter berücksichtigt.

Für die Pflasterarbeiten die Firma Kaiser, Pflasterbau Klettgau mit 41 503 Euro, für die Fliesenlegerarbeiten die Firma Ramazan Salamis, Klettgau mit 17 883 Euro, für die Estricharbeiten (Spezialestrich) die Firma Kammerer aus Murg mit 9001 Euro, für die Schreinerarbeiten die Firma Wolfgang Manz aus Grießen mit 5546 Euro und für die Gipserarbeiten die Firma Vetter aus Jestetten mit 46 169 Euro. Das Gremium stimmte sowohl den Vergabevorschlägen als auch der Stellung eines erweiterten Förderungsantrages einstimmig zu.

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