In der ersten Gemeinderatssitzung nach der Sommerpause in Dettighofen war die Kindergarten-Bedarfsplanung ein Schwerpunkt-Thema. Hierzu war im Juli eine Umfrage getätigt worden. Von 52 ausgegebenen Fragebögen wurden 41 ausgefüllt eingereicht. „Es wurde deutlich, dass das Betreuungsangebot rege in Anspruch genommen wird und die bestehenden Zeiten sowie Betreuungsangebote zufriedenstellend sind“, sagte Bürgermeisterin Marion Frei. Ab Oktober steigen die Gebühren um drei Prozent.

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Die bisherigen Öffnungszeiten werden beibehalten. Die Auswahlmöglichkeiten zur Nutzung des Betreuungsangebots sind nicht nur zufriedenstellend, sondern auch flexibel und bedarfsorientiert. 39 von den 41 Rückmeldungen äußerten sich dazu positiv. Es gab auch Kritikpunkte: freitags zu kurz offen sowie kein Mittagessen; gern längere Öffnungszeiten, da oft bis 18 Uhr gearbeitet wird; Termine, Schließtage und Ferienübersichtsplan sollten frühzeitig bekanntgegeben werden.

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Die kirchlichen Fachverbände und die kommunalen Landesverbände haben Empfehlungen für das Kindergartenjahr 2019/20 herausgegeben, um einen Kostendeckungsgrad durch Elternbeiträge von 20 Prozent zu erreichen. In Dettighofen ist eine Kostendeckung von 21,5 Prozent erreicht, wodurch eventuelle Schwankungen in der Anmeldezahl in den Betreuungseinrichtungen ausgeglichen werden können.

Die Erhöhungen

Die Gebührenerhöhung um durchschnittlich drei Prozent tritt zum 1. Oktober in Kraft. Gestaffelt von Ein-Kind-Familie bis Vier-Kind-Familie sowie Kind aus dem Ausland zahlen die Eltern jetzt drei bis sieben Euro mehr für die fünftägige Nutzung des Gruppenangebots für Kinder über drei Jahre von 8 bis 12.30 Uhr. Weiterhin finden individuelle Ansprüche und soziale Aspekte Berücksichtigung, ebenso die Wahl der flexiblen Betreuungszeiten (Vormittagsbetreuung, Mittagessen für circa 4 Euro, Übermittagsangebot, Nachmittagsbetreuung sowie verlängertes Freitagsangebot bis 13.30 Uhr).