Zwei Tage geballter Pferdesport präsentierte der Reit-und Fahrverein Klettgau-Bühl. Mehr als 300 Teilnehmer und ebenso viele Pferde zeigten sich bei Sonnenschein, von ihrer besten Seite. Der Samstag begann mit den Dressurprüfungen. In den verschiedenen Schwierigkeitsstufen wurden dabei ansehnliche Leistungen geboten.

Die Ausführung

Eingeübte Passagen müssen dabei auf das Genaueste ausgeführt werden. Die vier Preisrichterinnen achten auf jede Kleinigkeit. Auffällig ist die deutliche Mehrheit an weiblichen Sportlern. Den jungen Reiterinnen merkt man nach der Absolvierung der Übung die Anstrengungen an. Kein Wunder, denn das Verhältnis Pferd zu Reiterin ist gravierend. Und mancher Vierbeiner macht oft das, was er will. Am Abend begannen dann auch die ersten Springen. Die letzte Prüfung endete erst nach 22 Uhr.

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Der Sonntag stand dann ganz im Zeichen der Springreiter. Auch hier wurde, je nach Fähigkeiten in verschiedenen Klassen, um den Sieg gesprungen. Immer höher wurden die Hindernisse. Doch wurden diese meist mit viel Kraft und Grazie überwunden. Die rund 250 Besucher hatten allen Grund, über die dargebotenen Leistungen zu applaudieren. Besonders viel Freude machten den Zuschauern auch die Kleinsten. In der Führzügelprüfung drehten Sie ihre Runden im Schritt, Trab und Galopp. Die jüngste Teilnehmerin war erst vier Jahre alt.

Organisiert: Julia Nicolas (links) und Jasmin Zingle ziehen die Fäden im Hintergrund. Bei mehr als 300 Teilnehmern ist eine Menge an Organisation notwendig.
Organisiert: Julia Nicolas (links) und Jasmin Zingle ziehen die Fäden im Hintergrund. Bei mehr als 300 Teilnehmern ist eine Menge an Organisation notwendig. | Bild: Rolf Sprenger

Auch Dank des jungen Vorstands des Reit-und Fahrvereins Klettgau-Bühl ging die Veranstaltung reibungslos über die Bühne. „Der gesamte Verein hat sich acht Wochen auf diese Tage vorbereitet“, erklärte Kassenwart Julia Nicolas „50 Helfer waren und sind im Einsatz. Schon im Vorfeld müssen organisatorisch eine Menge Dinge erledigt werden. Die Bürokratie ist schon enorm. Preisrichter müssen engagiert werden, Tierärzte sorgen dafür, dass die erforderlichen Impfungen der Pferde nachgewiesen werden. Zu guter Letzt, müssen Unterkunft für Pferd und Reiter bereitgestellt werden“, erläutert Julia Nicolas weiter.

Aktiv: Die Vorsitzende des Reit- und Fahrvereins Klettgau-Bühl, Sandra Burger, springt auch aktiv mit. Mit ihrem Mecklenburger „Levinia“ zeigt sie ihr Können.
Aktiv: Die Vorsitzende des Reit- und Fahrvereins Klettgau-Bühl, Sandra Burger, springt auch aktiv mit. Mit ihrem Mecklenburger „Levinia“ zeigt sie ihr Können. | Bild: Rolf Sprenger

Aber der Aufwand zahle sich aus. „Wir haben in diesem Jahr bereits über 20 Neuanmeldungen für unseren Verein gewinnen können“, sagt die Schriftführerin Jasmin Zingle nicht ohne Stolz. „Unser Konzept für die Jugendförderung ist auf einem guten Weg, und dieses Turnier ist ein Highlight für alle im Verein“, erläutert Sie weiter. Freuen können sich die Pferdefreunde auf das nächste Turnier im Frühjahr 2020.