Eine Fülle von Informationen über die unterschiedlichsten Berufsfelder gab es für rund 400 Schüler in der Klettgauer Sporthalle anlässlich der Berufsmesse. Wie immer gemeinsam organisiert von der Klettgauer Schule mit den Gemeinschaftsschulen Rheintal und Wutöschingen. Mit dabei in diesem Jahr waren erstmals die Schüler der Realschule sowie der Werkrealschule Jestetten. 

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An die 400 „Messebesucher“, jeweils die Acht- bis Zehntklässler der fünf Schulen, bekamen einen außerordentlich vielfältigen Überblick über die Möglichkeiten der beruflichen Ausbildung. Erfreulicherweise war in diesem Jahr die Zahl der Aussteller um einiges höher und Hardy Ruppender maßgeblicher Organisator der Messe an der Klettgauer Realschule bilanzierte: „Die Aussteller habe sich voll ins Zeug gelegt, wir alle sind hochzufrieden.“

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Ganz besonders positiv sei aufgefallen, dass die Handwerksberufe breit gefächert präsent waren: Holzbe- und Holzverarbeitung, der Sanitär-Bereich genauso wie KFZ-Betriebe und Metallberufe und andere mehr. Darüber hinaus stellten sich Unternehmen und Betriebe des Dienstleistungssektors, der medizinische und pflegerische Bereich, die öffentliche Verwaltungen und vieles andere vor, auch alle vier Uniformberufe wie Polizei, Zoll, Bundeswehr und Bundespolizei waren vertreten.

Schüler gut vorbereitet

Die Klettgauer Schüler waren dabei gut vorbereitet, mit einem Messeplan und einem Fragebogen zur Berufserkundung in der Hand klapperten sie die Messestände ab. Vorab hatten sie an zwei Schultagen den Berufsnavigator durchlaufen, um die individuellen Interessen und Stärken im Hinblick auf den zukünftigen Beruf besser einschätzen zu können. Auch die Realschule Jestetten hatte ihren Schülern einen Leit- und Fragebogen mitgegeben, die Jestetter mussten sich je einen Beruf aus verschiedenen Branchen herauspicken, um später im Unterricht je ein Berufsbild vorzustellen.

Der Messestand der Polizei war für Schüler von großem Interesse.
Der Messestand der Polizei war für Schüler von großem Interesse. | Bild: Eva Baumgartner

Einfach nur herum lümmeln und Werbegeschenke abgreifen war nicht möglich. Ohnehin waren die Jugendlichen doch mit großem Ernst bei der Sache, so beispielsweise war der Stand der Polizei von erstaunlich vielen Mädchen umlagert. Einstellungsberater Matthias Lüber stand ihnen bereitwillig Rede und Antwort. Auch viel andere Aussteller zeigten sich optimistisch, so beispielsweise der Zimmereibetrieb Wassmer aus Grießen, der derzeit fünf Lehrlinge ausbildet, war über das Interesse erfreut, Die beiden Lehrlinge Felix und Marvin wurden mit höchst konkreten Fragen nach der Ausbildung im Betrieb konfrontiert.

Gespräche auf Augenhöhe

Überhaupt immer bei den Ausstellern mit dabei waren die Auszubildenden, um Gespräche auf Augenhöhe mit den Schülern zu ermöglichen. So gesehen war alles in allem die Klettgauer Berufemessse eine ideale Möglichkeit, um das Feld zu sondieren, um die in der Region realistischen beruflichen Möglichkeiten einschätzen zu können und um Entscheidungshilfe für die Zeit nach der Schule an die Hand zu bekommen.

Die Berufsmesse

43 Aussteller aus der Region waren an der Berufsmesse in der Erzinger Sporthalle vertreten. Handwerk, Industrie, Handel Dienstleistungsbetriebe, medizinische und soziale Einrichtungen, Organisationen wie THW oder DRK, öffentliche Institutionen und andere mehr stellten sich den potentiellen Auszubildenden vor. Mehr als 400 Schüler der Realschule Klettgau (60), der GMS Rheintal (76), der GMS Wutöschingen (200), der Werkrealschule Jestetten (20) und der Realschule Jestetten (60) besuchten den großen Berufsinformationstag.