Wieder einmal stellte das Akkordeonorchester Klettgau bei seinem Jahreskonzert in Grießen die Vielfalt dieses Instrumentes unter Beweis und ließ ein begeistertes Publikum zurück.

Unter dem Thema „Lieblingsstücke“, gemeint waren die Favoriten die Akkordeonspieler, war unter der Leitung von Martina Vitacca ein Konzert zu erleben, das vermutlich, nimmt man den Applaus und die Bravorufe aus dem Publikum zum Maßstab, in die Annalen des Orchesters eingehen dürfte.

Das Akkordeonorchester Klettgau mit Leiterin Martina Vitacca wurde beim Jahreskonzert vom Publikum gefeiert.
Das Akkordeonorchester Klettgau mit Leiterin Martina Vitacca wurde beim Jahreskonzert vom Publikum gefeiert.

Bevor das Hauptorchester die Bühne betrat, zeigte erst einmal der Nachwuchs sein Können. Mit dem Rock-Klassiker „Smoke on the Water“ oder dem Hit der Prinzen „Alles nur geklaut“ bis hin zum Party-Hit „Cordula Grün“ – die Titel hatten die jungen Musiker aus ihrem Teenrock-Konzert ausgewählt – überzeugten sie die Zuhörer.

Damit war der Boden für das große Orchester vorbereitet. Wie immer führte Sonja Fritsch mit kurzweiligen Kommentaren durch das Programm. Beginn des Konzertes bildete „La Storia“ von Jacob de Haan, eine Hommage an den großen Filmkomponisten Ennio Morricone. Der spannungsgeladene Auftakt beflügelte im Handumdrehen die Fantasie der Zuhörer.

Als nächstes Lieblingsstück schloss sich „Gershwin Classics“ an mit bekannten Melodien wie Summertime oder Rhapsody in Blue, gefolgt von „Palladio“ von Karl Jenkins. Die Dramatik des Werks löste eine atemlose Stille im Saal aus, der befreiender großer Beifall folgte. Eine neuerliche Steigerung bildete „Lord of the Dance“. Bei der Interpretation irisch-keltischer Musik tanzten die Finger der Akkordeonisten nur so über die Tasten, die Begeisterung im Publikum machte sich mit tosendem Beifall Luft.

Die zweite Konzerthälfte startete mit „Game of Thrones„, düstere, kraftvolle Musik aus der bekannten TV-Serie, der leichtere, rockige Kost wie die „Bohemian Rhapsody“ von Queen folgen sollte. Erwartungsgemäß stand „ I will follow him“ aus dem Film Sister Act ebenso hoch in der Gunst der Konzertbesucher. Die Melodie der Zeichentrickserie „Der rosarote Panther“, sowie die Zitherklänge des Filmklassikers „ Der dritte Mann“ am Akkordeon und schließlich „Ray Charles in Concert“, ein Lieblingsstück der Dirigentin Martina Vitacca, sollten den Abend beschließen. Doch auch nach zwei flotten Zugaben mit Gloria Gaynors Hit „I will survive“ und „Bella Ciao„ hatte das Publikum noch nicht genug. Als Finale wurde auf Wunsch der Zuschauer von den erschöpften, aber glücklichen Akkordeonisten noch einmal die „Bohemian Rhapsody“ gespielt.

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