Eine erfolgreiche Badesaisaon hat ihren unspektakulären Abschluss gefunden. „So könnte es eigentlich in jedem Jahr sein“, findet Schwimmmeister Claus Baumgärtel. Eigentlich wäre die Saison 2020 ausgefallen, wie so vieles im 1. Jahr der Covid-19 Pandemie. Zu aufwändig, zu wenig attraktiv, zu gefährlich erschien es den Verantwortlichen, das Schwimmbad zu öffnen. Doch der Gemeinderat setzte sich über diese Bedenken hinweg und ließ ein Konzept ausarbeiten, das den gestrengen Prüfungen des Gesundheitsamtes stand hielt.

Nur Jahreskarten

So gab es lediglich Jahreskarten, die im Rathaus zu kaufen waren, entsprechende Abstandsregeln im Wasser und an Land (Liegewiese) und zahlreiche Helfer, die eigens verpflichtet wurden, die Regelungen zu überwachen. Schließlich blieben der Camping-Platz, der Kiosk und die Grillplätze geschlossen.

Maximal 100 Gäste

Das Angebot der Gemeinde wurde gut angenommen und nach kurzer Zeit waren die 508 vorgehaltenen Jahreskarten verkauft, am Ende waren es sogar noch ein paar mehr. Die Senioren zogen am Vormittag ihre Bahnen, Familien und Jugendliche kamen am Nachmittag ins Bad. Gleichzeitig durften sich maximal 100 Gäste im Bad aufhalten; an Spitzentagen waren es in den vergangen 1500.

Konzept bewärt sich

„Es hat sich äußerst bewährt“, gab Baumgärtel zu wissen, „dass wir nur eine Badeschicht angeboten haben. Dadurch war niemand gezwungen, das Bad während des Tages zu verlassen.“ Dadurch war das Bad lediglich zwischen 11 und 19 Uhr geöffnet, nicht aber in den frühen Morgen- und späten Abendstunden. Der Bademeister hofft, dass sich die Covid-Situation im kommenden Jahr entspannt. Auf der anderen Seite kann er sich gut vorstellen, mit diesem Konzept noch einmal über einen Sommer zu kommen.

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