Mit Brigitte Schmitt ist eine wichtige Stütze des Altenburger Vereinslebens gestorben. Die 63-jährige stand zwar nie in der ersten Reihe, doch sorgte sie im Hintergrund dafür, dass alles rund lief. Das war in erster Linie bei der Narrenzunft Altenburg so, wo sie als Zunftschneiderin für den Zustand der Gwändli verantwortlich war und auch kurzfristig in der Lage war, Malheure aller Art zu kompensieren.

Engagiert an Fasnacht

Die Fasnacht war wortwörtlich ihr Leben, denn sie lernte ihren Mann, Gerold, durch die Fasnacht kennen und lieben. Und da dieser jahrelang als Oberzunftmeister wirkte, wurden die drei Kinder, später die beiden Enkel, selbstverständlich auch voll in die alten Bräuche eingebunden. Sie war nicht nur Mitglied der Narrenzunft, sondern auch fast 40 Jahre lang im Altenburger Turnverein engagiert.

Zwischen 1994 und 1999 hat sie dabei das Mutter-Kind-Turnen geleitet. Ihre sonstige Freizeit verbrachte sie gerne auf dem Rhein mit dem Weidling und sie ging mit ihrem Mann gerne auf Reisen. Lange Jahre war sie Inhaberin der Textil-Truhe in Jestetten, wo sie auch so manches Problem mit Reisverschlüssen oder beim Häkeln und Stricken lösen konnte.

Äußerst beliebt

Brigitte Schmitt war ein fester Bestandteil des Dorflebens. Mit ihrer positiven, lebensfrohen und gleichzeitig bescheidenen Art war sie bei jedermann äußerst beliebt.

Leider kann die Beisetzung aus Gründen der Corona-Einschränkungen nur in kleinem Kreis stattfinden.