Das Sportlerheim des SV Lottstetten ist sanierungsbedürftig. Daher werden bereits seit geraumer Zeit verschiedene Optionen diskutiert. Der ursprünglich geplante Abriss und Neubau ist aus Kostengründen nicht zu verwirklichen – gut eine Million Euro würden hierbei zu Buche schlagen -, weshalb der Lottstetter Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung realistischere Ziele diskutierte.

„Wir machen uns zuerst einmal daran, die Fenster, die Fassade und den Spielerbereich zu sanieren“, schlug Bürgermeister Andreas Morasch vor. Demnach soll der Gastraum erst einmal so bleiben, wie er ist. Vorgesehen ist es, den Spielereingang in den rückwärtigen Raum zu verlegen. Das hat auch den Vorteil, dass die Spieler nicht mehr mit ihren verschmutzen Schuhen über die Zuschauerränge in die Kabine gehen müssen. Die Spielerkabinen, Duschen und die Schiedsrichterkabine werden komplett neu gestaltet, der bisherige Materialraum in einen Büroraum für administrative Aufgaben des Vereins umgestaltet und das Material in einem Lager östlich des Gebäudes untergebracht.

Die Kosten für diese Maßnahme belaufen sich auf rund 300 000 Euro wobei ein Zuschuss in Höhe von 30 Prozent zu erwarten ist. Allerdings kann der Umbau nur gestemmt werden, wenn der Verein 750 Stunden in Eigenleistung übernimmt.

Martin Russ (CDU) stellte sich hinter die Planung der Verwaltung. „Ohne Sportverein ist ein Dorf sehr arm“, stellte der langjährige Gemeinderat fest. Walter Rogg (SPD) schloss sich seinem Ratskollegen an und schließlich stimmte der Gemeinderat dem Vorhaben ohne Gegenstimme zu.

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