Der Neubau der Mensa für die Schule an der Rheinschleife nimmt Form an. Zeit für den Gemeinderat, jetzt über die Gestaltung des Außengeländes hinter und vor dem markanten Gebäude an der B27 zu beraten. Mit Blick auf den angespannten Haushalt entschied sich das kommunale Gremium dafür, die Arbeiten bis 2023 in drei Etappen zu erledigen. Bauamtsleiterin Alexandra Fischer bezifferte die Kosten für das gesamte Außenensemble mit rund 630.000 Euro. Hohentengens Landschaftsarchitekt Christian Burkhard stellte dem Ratsrund in der jüngsten Sitzung einen Entwurf vor.

Entscheidung mit 13 Ja- und 4 Nein-Stimmen

Noch in diesem Jahr soll laut jüngstem Gemeinderatsbeschluss (13 Ja- und vier Nein-Stimmen) der Schulhof zwischen Hauptgebäude und der neuen Mensa an der Altenburgerstraße gestaltet werden. Schüler sollen ihn schon im September, mit Beginn des neuen Schuljahrs, nutzen können. Die Grünfläche westlich der Schule soll mit ausgeschrieben, jedoch erst 2022 gestaltet werden. Diskussionsbedarf besteht bei der Gestaltung des Schulplatzes, auch Platz des Wochenmarkts, an der Bundesstraße.

Der Neubau der Mensa für die Schule an der Rheinschleife nimmt Form an. Noch in diesem Jahr soll dann der Schulhof, das Gelände zwischen Schulgebäude und Neubau, ausgeschrieben und gestaltet werden.
Der Neubau der Mensa für die Schule an der Rheinschleife nimmt Form an. Noch in diesem Jahr soll dann der Schulhof, das Gelände zwischen Schulgebäude und Neubau, ausgeschrieben und gestaltet werden. | Bild: Thomas Güntert

Über 3000 Quadratmeter große Fläche

Sitzmöglichkeiten, Spielstationen und -geräte, Bäume sollen das Gelände charakterisieren und den Schülern in den Pausen und Freizeiten künftig viele Entfaltungsmöglichkeiten bieten. Das Besondere der Schule an der Rheinschleife: Bei der Konzeption der insgesamt über 3000 Quadratmeter großen Fläche müssen gleich drei Teilbereiche geplant werden.

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Ein bedeutender Platz in Jestetten

„Es ist ein bedeutender Platz in Jestetten mit unterschiedlichen Anforderungen“, bemerkte Burkhard. „Zu viel Schnickschnack“, meinten die einen. Bürgermeisterin Ira Sattler wies darauf hin, dass Kinder und Jugendliche zwischen sechs und 16 Jahren hier zur Schule gehen. Sie bemerkte: „Jeder braucht außerhalb des Klassenzimmers seinen Platz.“

Knackpunkt ist die finanzielle Lage

Knackpunkt war für die Räte aber eher die finanzielle Lage der Gemeinde Jestetten. Bei den von Fischer vorgetragenen Gesamtkosten von netto 530.000 Euro mussten sie erst einmal schlucken. Der erste Bauabschnitt liege laut Bauamtsleiterin bei 175.000, der zweite bei 155.000 Euro. Die mit 200.000 Euro höchste Summe ist für den vorderen Teil mit den Anschlüssen für die Marktstände kalkuliert. Weshalb das Gremium für dieses Areal noch Beratungsbedarf sieht. Das heißt, für den dritten Bauabschnitt für das Gelände an der B27 wollte es noch keine Entscheidung treffen.

55.000 Euro fehlen für die Finanzierung

Einig waren sich die Räte darüber, dass der Schulhof zwischen Schule und Mensa so bald wie möglich ausgeschrieben und fertig gestellt werden soll. Im Gemeindehaushalt des laufenden Jahres sind für den Schulhof 120.000 Euro vorgesehen. Die fehlenden 55.0000 Euro sollen über die Verschiebung der Sanierung der Grundschule Altenburg finanziert werden.

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