An einen normalen Probenbetrieb der Feuerwehren war in den vergangenen Monaten nicht zu denken und auch in nächster Zeit wird dieser noch nicht möglich sein. Um die Einsatzbereitschaft der Feuerwehr Jestetten dennoch aufrechtzuerhalten, fanden in den vergangenen Wochen zahlreiche Übungseinheiten mit Kleingruppen statt.

Die Feuerwehr Jestetten zerlegte Autos, um mit den Werkzeugen vertraut zu werden.
Die Feuerwehr Jestetten zerlegte Autos, um mit den Werkzeugen vertraut zu werden. | Bild: Uwe Kaier

Dabei ging es den Verantwortlichen um Kommandant Holger Jörns weniger um die Einsatztaktik, sondern der Umgang mit den Geräten stand im Mittelpunkt der Übungseinheiten. Verantwortlich für die Übungseinheiten unter Einhaltung der Hygieneregeln waren die Gruppen- und Zugführer.

Hier kommt die Schere zum Einsatz.
Hier kommt die Schere zum Einsatz. | Bild: Uwe Kaier

Die Atemschutzgeräteträger absolvierten eine Übung „Absuche nach einer Person in einem Gebäude“ und beschäftigen sich mit den Atemschutzgeräten. Atemschutzgerätewart Ralf Seiler gab wichtige Tipps im Umgang mit den Masken und erwähnte, dass die Atemschutzgeräte die Lebensversicherung der Einsatzkräfte sind.

Jeder durfte die schweren Geräte ausprobieren.
Jeder durfte die schweren Geräte ausprobieren. | Bild: Uwe Kaier

Beim Unterricht „technische Hilfeleistung“ standen die hydraulischen Rettungsgeräte im Fokus der Übung. Mit Schere, Spreizer, Pedalschneider und Hydraulikstempel wurden Schrottfahrzeuge auf dem Gemeindebauhof zerlegt, Grundlagen angesprochen und allen die Möglichkeit gegeben, die zum Teil sehr schweren Geräte zu bedienen. Bei den Helfern sorgten die Übungseinheiten für etwas Normalität in dieser besonderen Zeit und mehr Sicherheit im Umgang mit der Technik.