Sehr gut besucht war die Gemeindeversammlung der Markusgemeinde am vergangenen Sonntag. Anlässlich dieser Gremiensitzung – daher auch in Coronazeiten unter Einhaltung der geltenden Bestimmungen zulässig – informierte der Kirchengemeinderat über seine Arbeit im abgelaufenen Jahr.

Trotz der Pandemie war den Gemeindegliedern vieles zu berichten. So wurden die Sanierungsarbeiten am Kirchturm abgeschlossen. Dieser erhielt neue Schallläden im Glockenstuhl und eine zeitgemäße Turmtreppe.

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In den Pfarrsaal ist im Laufe des Jahres moderne Technik in Form eines Beamers eingezogen. Außerdem hat der Gemeinderat beschlossen, dort das alte Mobiliar zu ersetzen. Die fast 50 Jahre alten Tische und Stühle müssen neuen, stapelbaren und wesentlich leichteren Exemplaren weichen. Dies wird noch in diesem Jahr geschehen, wie der Vorsitzende des Kirchengemeinderats, Ralf Göhrig, erläuterte.

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In diesem Zusammenhang informierte er die Versammlung von den Überlegungen, die alten Kirchenbänke ebenfalls durch Stühle zu ersetzen. Das Stimmungsbild in der Gemeinde war eindeutig. „Die alten Bänke sind unbequem“, befand Ingrid Bindemann und Mechthild Kohl sah in den engen Bänken eine Stolperfalle.

Georg Leimeroth sprach sich ebenfalls für Stühle anstatt der Bänke aus. „Mit Stühlen sind die Veranstaltungen in der Kirche viel individueller zu gestalten“, zeigte er sich überzeugt. Mit dieser breiten Zustimmung wird der Kirchengemeinderat im kommenden Jahr dieses Projekt angehen.

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Auch die mögliche Zusammenarbeit mit der Jugendgruppe „Checkpoint“ von Nancy und Isaak Schimansky wird vorangetrieben, wie Pfarrerin Sibylle Krause auf Nachfrage bekannt gab. Schließlich verfügt die Markusgemeinde über die notwendigen Räumlichkeiten. „Es ist notwendig, allen Gemeindegliedern Raum zu geben“, sagte Doris Leimeroth, „denn es ist wichtig, dass die Engagierten sich hier einbringen können und nicht auf umliegende Gemeinden ausweichen müssen.“

In diesem Zusammenhang informierte der Vorsitzende über das Projekt „Vitale Gemeinde“, das für Jestetten vorsieht, „Raum für alle“ zu schaffen. Denn insbesondere eine evangelische Landeskirche bietet eine Heimat für ein breites Spektrum von pietistischen bis hin zu linksliberalen Christen.

Schließlich informierte noch Pfarrerin Krause über die Möglichkeit des Abendmahls beim Gottesdienst am Buß- und Bettag.