Nachdem sich die Arbeiten beim neuen Tiefbrunnen im Hardtwald dem Ende entgegen neigen, machte sich der Gemeinderat Gedanken über die Gestaltung des Vorplatzes. Bürgermeister Andreas Morasch stellte in der jüngsten Sitzung drei Varianten vor. Diese reichten von der Wiederherstellung des bisherigen Platzes mit den alten Pflastersteinen sowie einer Ergänzung im Bereich der neuen Trafostation bis hin zur kompletten Erneuerung und dem Austausch der Pflastersteine sowie einer Pflasterung auf Seite des neuen Brunnens.

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Die Kosten hierfür reichen von 5000 Euro für die einfache Variante bis zum 48.000 Euro für die optimale Lösung, die auch der Bürgermeister favorisierte. „Wenn wir jetzt alles richtig machen, haben wir die nächsten Jahrzehnte Ruhe“, stellte Morasch fest. Hauke Schneider (Freie Wähler) und Thomas Güntert (Grüne) sprachen sich für die Minimalvariante aus, da so der Boden nicht weiter versiegelt werde. Martin Russ (CDU) stimmte diesem Argument zu und verwies auf die Kosten. „Die Minimalvariante reicht völlig aus, auch wenn wir keinen Schönheitspreis gewinnen“, gab der Bürgermeisterstellvertreter zu wissen und fügte an, dass der Schönheitspreis inmitten der Abgeschiedenheit des Waldes auch nicht notwendig sei.

Nach ein paar weiteren Wortmeldungen stimmte das Gremium einstimmig für die einfache Variante und der Verwendung der alten Pflastersteine.