Zu einem Konzert in die Kirche St. Jakobus nach Altenburg hatte der Kulturkreis Jestetten eingeladen. Die Musikschullehrerinnen aus Liestal bei Basel Judith Rickenbacher, Flöte, und Anne-Sophie Ferrer, Gitarre, boten als „Das DUO“ ein Programm von der Klassik bis zur Moderne.

Das könnte Sie auch interessieren

Zu Beginn des Konzerts wählten die Musikerinnen ein Werk eines der glanzvollsten Gitarristen des 19. Jahrhunderts – Mauro Giuliani (1781-1829). Er komponierte über 200 Gitarrenwerke und galt als „Mozart der Gitarre“. Als erster Komponist verwendete er für dieses Instrument eine polyphone Notation (mehrstimmig mit Notenhälsen in separate Richtungen).

Das könnte Sie auch interessieren

Glanzvoll gelang auch den beiden Musikerinnen dieser Auftakt des Abends mit dem „Gran Duetto concertante op. 52. Bevorzugt beschäftigen sich Judith Rickenbacher und Anne-Sophie Ferrer aber mit spanischen sowie südamerikanischen Klängen. In „Musique populaires bresiliennes“ gelang es dem Duo, den Zuhörern die Leichtigkeit der Straßenmusik näher zu bringen, die der brasilianische Gitarrist und Komponist Celso Machado (geb. 1953) wie kaum ein anderer in seinen Alben und Filmmusiken verkörpert.

Das könnte Sie auch interessieren

Das den Besuchern wohl bekannteste Werk dürfte das Tremolostück „Recuerdos de la Alhambra“ von Francisco Tarrega (1852-1909) gewesen sein, welches brillant von der Gitarristin musiziert wurde und anhaltenden Applaus auslöste. Zwei modernere Werke folgten: von Maximo Diego Pujol (geb. 1957) „Dos aires candomberos“ – welches sich von einer Einleitung im „lento“ bis zur temporeichen Rhythmik steigerte und „Appalaches“ von Mathias Duplessy (geb. 1972) mit einem dramatisch durchwachsenen lyrisch beschriebenen Landschaftsbild Nordamerikas. Für ihr einfühlsam aufeinander abgestimmtes Zusammenspiel ernteten die beiden Musikerinnen viel Beifall und bedankten sich dafür mit einer Zugabe von Hektor Berlioz.