Die Verwaltung im Jestetter Rathaus verzichtet laut jüngstem Gemeinderatsbeschluss auf die Kindergartengebühren für die Monate Januar und Februar und erstattet zudem dem DRK-Hort seinen Gebührenausfall. Gleiches gilt für die verlässliche Grundschule. Die Ausnahme: Kinder, die die Notbetreuung nutzten, werden regulär abgerechnet.

Unterm Strich bleibt ein Minus von 9000 Euro

Bekanntlich waren die Einrichtungen wegen der Corona-Pandemie in den beiden ersten Monaten des Jahres komplett zu. Die Gemeinde bekommt die Ausfälle vom Land teils erstattet. Unterm Strich bleibt sie auf etwas mehr als 9000 Euro sitzen.

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Das Land Baden-Württemberg habe der Gemeinde, wie Bürgermeisterin Ira Sattler dem Gemeinderat in der jüngsten Sitzung berichtete, für die Gebührenausfälle im Januar und Februar bereits 23.453 Euro überwiesen. Unter normalen Bedingungen nimmt die Gemeinde pro Monat 27.250 Euro ein. Für Januar und Februar hätte die Gemeinde also 54.500 Euro eingenommen.

Auch DRK-Hort verzichtet auf Gebühren

Für die verlässliche Grundschule wären 2900 Euro angefallen. Das Land hat für den Ausfall hier 3536 Euro erstattet. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) hat für die beiden Monate auf 6740 Euro verzichtet. Diesen Ausfallbetrag übernimmt die Gemeinde.

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Empfehlung von Land und Spitzenverbänden

Bei der Notbetreuung folgen Verwaltung und Gemeinderat der Empfehlung der kommunalen Spitzenverbände und des Landes, die Gebühren in voller Höhe zu berechnen. „Wir können es uns nicht leisten, auf weitere Gebühren zu verzichten“, betonte Sattler. Zumal aufgrund der Pandemie weitere Kosten auf die Gemeinde zukämen. Gemeindekämmerer Heiko Weißenberger beziffert die Einnahmen für die Notbetreuung mit 28.000 Euro.

Durch den Ausfall der Kindergartengebühren, Gebühren für die verlässliche Grundschule und die Erstattung der Hortgebühren entsteht ein Minus von 64.160 Euro. Mit dem Geld es Landes und den Einnahmen für die Notgebühren bleibt unterm Strich ein Minus von 9169 Euro.