Im schweizerischen Rheinau, in etwa 300 Meter Entfernung zum Lottstetter Ortsteils Balm, plant die Firma Sunrise einen Funkmasten zu bauen. Bislang ist lediglich ein Leergerüst – wie bei jeder Baumaßnahme in der Schweiz üblich – zu sehen.

Kanton Zürich prüft Grenzwerte

Von der Rheinauer Gemeindeschreiberin, Tiffany Steiger, war zu erfahren, dass sich das Bauverfahren in der Prüfungsphase befindet. „Die Gemeinde prüft, ob die Antenne am geplanten Standort bewilligungsfähig ist. Innerhalb einer Bauzone ist eine Mobilfunkanlage zonenkonform“, erklärte Steiger im Gespräch mit der Zeitung.

Außerdem prüfe der Kanton Zürich, ob die Anlage die gesetzlichen Grenzwerte einhält. Offizielle Beschwerden habe es nach Aussage der Gemeinde Rheinau noch nicht gegeben, obgleich einige Rheinauer Bürger gegen den Bau Einwendungen haben.

Aus Lottstetten, speziell aus Balm liegen nach Aussagen von Bürgermeister Andreas Morasch keine Beschwerden vor. „Wir sind froh, dass es wenigstens in der Schweiz eine vernünftige Versorgung mit mobilen Funknetzen gibt, nachdem die Sache auf deutscher Seite noch immer unbefriedigend ist“, sagte Morasch und ergänzte: „In einer digitalisierten Welt, und wir sehen, wie wichtig dies gerade in Coronazeiten ist, ist eine entsprechende Infrastruktur dringend notwendig.“

Ähnlich wie Morasch sieht auch die Jestetter Bürgermeisterin, Ira Sattler, das Ganze. „Ich weiß, dass in Rheinau ein Funkmast geplant ist und denke, dass die Einwohner des Jestetter Zipfels dies zu schätzen wissen“, sagte sie im Gespräch mit dieser Zeitung.

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