Der Bundestagsabgeordnete Felix Schreiner war bei der Hauptversammlung des Ortsverbands ein gerne gesehener Gast. Die Jestetter CDU-Mitglieder nutzten die Gelegenheit, mit dem Abgeordneten über regionale Entwicklungen und die bundespolitische Großwetterlage zu diskutieren. Schnell wurde dabei deutlich, dass die Sorgen und Nöte der Menschen im Jestetter Zipfel im fernen Berlin kaum wahrgenommen werden. Denn die Nähe zur Schweiz sorgt für große Herausforderungen. Dies war besonders in Zeiten des Lockdowns zu spüren.

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„Es ist mir gelungen, bei der Kanzlerin und dem Innenminister das Verständnis für die Lebenswirklichkeit der Menschen in der Region zu vermitteln“, sagte Felix Schreiner und erläuterte, wie eine grundsätzlich sinnvolle Maßnahme, wie die Grenzschließung, am Hochrhein zu schweren Verwerfungen geführt habe. Schreiner sprach sich für einen Bürokratieabbau aus und forderte, nicht alles bis ins allerletzte Detail zu regeln. „Es geht nicht darum zu sagen, was zu tun ist, sondern damit zu beginnen“, stellte er fest.

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Konrad Schlude, Vorsitzender des Ortsverbands, skizzierte das abgelaufene Jahr, das mit dem Tod der CDU-Urgesteine, Hugo Jehle und Erich Sigg, der Gründungsmitglied gewesen war, eine Zäsur erlebte. Schlude erklärte die Notwendigkeit der Digitalisierung und gab einen Ausblick auf das 75-jährige Bestehen des Ortsverbands im kommenden Jahr.

Arbeit im Gemeinderat

Lothar Altenburger berichtete in der Hauptversammlung von der Arbeit im Gemeinderat. Bei der Wahl im vergangenen Jahr konnten alle sechs Sitze gehalten werden und die CDU blieb damit unangefochten stärkste Fraktion. „Wir haben ein sehr gutes Verhältnis zu den anderen Gemeinderatsfraktionen, sodass wir sachbezogen und zielorientiert arbeiten können“, befand Altenburger. Im Augenblick sei neben dem Bau der Mensa und dem Umbau der Schulen das Thema Ärzteversorgung die größte Herausforderung für die Gemeinde. An diesem Abend wurden langjährige Mitglieder für ihre Treue geehrt: Ludwig Heine (50 Jahre), Jürgen Osswald, Edwin Kintzi, Peter Jehle und Christa Schuppisser-Binder (jeweils 25 Jahre) erhielten eine Urkunde aus der Hand des Vorsitzenden.