Mit dem Slogan „Realschule Jestetten – mit Sicherheit: Ja !!!“ und dem damit einhergehenden Konzept für mehr Verkehrssicherheit an der Schule konnte die Jestetter Bildungseinrichtung beim Wettbewerb zum „Tag der Schülersicherheit“ überzeugen. Bei dem von der Unfallkasse Baden-Württemberg (UKBW) gemeinsam mit dem Kultus- und Innenministerium ausgelobten Wettbewerb wurde die Jestetter Realschule als eine von zehn Gewinner-Schulen in ganz Baden-Württemberg ausgezeichnet und erhält 2000 Euro Preisgeld.

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Die von den teilnehmenden Schulen eingereichten und prämierten Themen reichten von der Gewalt- und Suchtprävention, über den Umgang mit digitalen Medien bis hin zu Bewegung, Fitness und gesunder Ernährung sowie dem wichtigen Thema der Verkehrssicherheit. „Die in diesem Jahr prämierten Projekte zeichnen sich vor allem durch Kreativität, Nachhaltigkeit, Übertragbarkeit auf andere Schulen, praktischen Nutzen und den Einbezug verschiedener Beteiligter aus“, lobte UKBW-Geschäftsführer Siegfried Tretter den Ideenreichtum der eingereichten Projekte. Das Gewinner-Konzept der Realschule Jestetten, welches die Jury zu überzeugen wusste, berücksichtigt alle wichtigen Themenbereiche der Verkehrssicherheit der Schülerinnen und Schüler.

Sensibilisiert für die Gefahren

Durch zahlreiche, inzwischen schon zur Tradition gewordene Aktivitäten, werden die Schüler der verschiedensten Klassenstufen für die im Straßenverkehr auftretenden Gefahren sensibilisiert. So nehmen alljährlich alle Fünftklässler an dem Busfahrtraining „Bus fahren –aber richtig“ teil, welches von dem Dettighofer Busunternehmer Andreas Griesser und der Polizei durchgeführt wird. Die Beamten des Polizeireviers Jestetten checken zudem in der dunklen Jahreszeit die Fahrräder der in die Schule radelnden Kinder und Jugendlichen auf die Verkehrstauglichkeit und die korrekte Beleuchtung.

Die Waldshuter Polizei-Kollegen, die Prävention Stauch, sind jedes Jahr in den achten Klassen der Realschule aktiv. Bei diesem Verkehrssicherheitstag wird über die dringende Notwendigkeit und Sinnhaftigkeit des Tragens eines Fahrradhelms aufgeklärt („Schütze dein Bestes“). Das illegale Tunen von Mopeds, sowie Drogen und Alkohol im Straßenverkehr sind ebenso wichtige Themen. Unterstützt wird diese Aktion von der Jestetter Fahrschule Zehnle, die stets mit einem großen Laster auf den Schulhof kommt, um eindrücklich den toten Winkel eines solchen Fahrzeugs zu demonstrieren.

Notfallsanitäter Manuel Steger zeigt den Schülerinnen Amelie Vetter und Angelika Stoll an einem Dummy, wie eine Reanimation zum Erfolg führen kann.
Notfallsanitäter Manuel Steger zeigt den Schülerinnen Amelie Vetter und Angelika Stoll an einem Dummy, wie eine Reanimation zum Erfolg führen kann. | Bild: Realschule

Ein wichtiger Partner der Jestetter Realschule ist auch das Deutsche Rote Kreuz. Notfall-Sanitäter, unterstützt von den Schul-Sanitätern, schulen die Kinder und Jugendlichen in der Ersten Hilfe und der Reanimation.

Dank dieses umfassenden und überzeugenden Konzeptes darf sich die Gewinner-Schule daher nun über eine Urkunde und einen Scheck über 2000 Euro freuen. „Sichere und gesunde Schülerinnen und Schüler – das ist unser Ziel! Als Unfallkasse Baden-Württemberg arbeiten wir hier Seite an Seite mit dem Land für eine gesunde Lernumgebung und einen sicheren Schulweg“, würdigt UKBW-Geschäftsführer Siegfried Tretter den Einsatz der Gewinner-Schulen.

Preisverleihung digital

Die Auszeichnung wurde von Siegfried Tretter, Geschäftsführer der UKBW, und Volker SchebestaL, Landtagsabgeordneten und Staatssekretär im Ministerium für Kultus, Jugend und Sport, ausgelobt. Dieses Jahr findet die Preisverleihung digital innerhalb des hybriden Bildungstags der UKBW im Rahmen des Jubiläums „50 Jahre Schülerunfallversicherung“ am kommenden Donnerstag, 25. März, statt. „Die gesamte Schulgemeinschaft freut sich riesig über diese Auszeichnung. Konrektorin Wiebke Pankratz-Sigg, die zugleich die Verkehrsbeauftragte der Schule ist, und ich sind stolz und zugleich der Jury sehr dankbar, ist diese Auszeichnung doch ein wertvolles Zeichen der Wertschätzung und Anerkennung des hohen Engagements der schulischen Kooperationspartner, ohne die dieses Verkehrssicherheitskonzept gar nicht hätte umgesetzt werden können“, freut sich Rektor Peter Haußmann.