Durch die engen und sehr guten Beziehungen zwischen den Nachbarfeuerwehren Weinland/CH und Jestetten war es zum wiederholten Male möglich, dass zahlreiche Atemschutzgeräteträger der Feuerwehr Jestetten bei einer ganztägigen Ausbildung im schweizerischen Übungszentrum Andelfingen mitwirken durften. Nach der kurzen Begrüßung durch den Übungsleiter Hajer Wipf wurden die Gruppen eingeteilt. Die Teilnehmer erhielten die Einsatzkleidung, ein Atemschutzgerät und eine Atemschutzmaske gestellt. Die einzelnen Szenarios wurden zuvor nicht besprochen, es gab lediglich eine ganz kurze Information. Nach jeder Übungseinheit gab es jedoch eine Nachbesprechung und ein Feedback der Ausbilder.

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Die einzelnen Übungen gingen die Übenden mit einer gehörigen Portion Respekt an, denn die Übungsposten sind in Andelfingen sehr nahe an der Realität dargestellt. Ein Kellerbrand wurde mit zahlreich brennenden Holzpaletten und Brennholz befeuert und somit herrschten im Keller sehr heiße Temperaturen. Durch die starke Rauchentwicklung war die Sicht gleich null. Ausgerüstet waren die Trupps mit Wärmebildkameras und Taschenlampen.

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Beim Brand in einem „Containerdorf“ mussten Treppen und Leitern überwunden und längere Wege zurückgelegt werden. Das Thema war hier immer wieder die Wasserversorgung und das Schlauchmanagement. Ein Küchenbrand forderte die Trupps, denn das Ziel war, den Brand rasch zu lokalisieren, die Räume zu belüften und dafür zu sorgen, dass der Rauchschaden sehr gering blieb. Hierzu kamen Rauchvorhänge und Druckbelüfter zum Einsatz.

Eine Herausforderung war der Brand in einer Tiefgarage mit eingestellten Fahrzeugen. Zuvor mussten zwei 90-Grad Leitern überwunden und viel Schlauch verlegt werden, um an den Brandherd im dichten Rauch und hohen Temperaturen zu gelangen.

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Insgesamt verbrauchte jeder Atemschutzgeräteträger an diesem Tag mindestens sechs bis sieben Flaschen Atemluft. Für viel Flüssigkeitsnachschub war gesorgt, nicht fehlen durfte eine Mittagspause mit einem warmen Essen und einige kurze Pausen.