Nach 30 Jahren Tätigkeit im Bauamt der Gemeinde Jestetten wurde Andreas Wägeler von Bürgermeisterin Ira Sattler in den Ruhestand verabschiedet. Die Rathauschefin lobte ihren Mitarbeiter als kompetenten, zuverlässigen und beliebten Kollegen, der sein ästhetisches Empfinden gut in Projekte der Gemeinde hat einbringen können.

Begonnen hatte Wägeler seine berufliche Laufbahn am 1. September 1972 mit einer Ausbildung zum Bauzeichner beim Architekturbüro Hugo Jehle in Jestetten. Seine Lehre schloss er laut Unterlagen als bester Prüfungsteilnehmer des Jahrgangs ab.

Bis zum 31. Januar 1989 blieb Wägeler beim Büro Jehle beschäftigt und wechselte dann für rund eineinhalb Jahre in die Schweiz bevor er am 1. September 1990 als technischer Mitarbeiter im Ortsbauamt einstieg. Diese Stelle war neu geschaffen worden und sollte den damaligen Ortsbaumeister, Max Henes, sowie seine Mitarbeiterin, Ursula Sigg, entlasten.

Trotz finanzieller Einbußen hat Wägeler seinen Wechsel zur öffentlichen Verwaltung nie bereut. Durch einen deutlich kürzeren Arbeitsweg und mehr Urlaub als in der Schweiz wurde dies mehr als kompensiert, schließlich hatte er dadurch viel mehr Zeit für seine Familie. Außerdem reizte ihn ein interessantes, vielseitiges Aufgabengebiet in dem er sich beruflich weiter entwickeln konnte.

Besonders ans Herz gewachsen waren ihm dabei die Friedhöfe, für deren Entwicklung er verantwortlich war.