Nachdem die Politik grünes Licht gegeben hat, können jetzt auch Gottesdienste wieder stattfinden. Freilich zu anderen Bedingungen als vor der Corona-Krise.

Auftakt in Altenburg

Der erste Gottesdienst im Jestetter Zipfel wird am Samstag, 9. Mai um 18.30 Uhr mit der Vorabendmesse in Altenburg stattfinden. Am Sonntag, 10. Mai, findet um 9 Uhr ein Wortgottesdienst mit Eugen Straub in Lottstetten statt, zeitgleich wird in Baltersweil die Heilige Messe mit Pfarrer Richard Dressel gefeiert, anschließend gibt es um 10.30 Uhr in Jestetten eine Messe.

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„Für jede Pfarrkirche gibt es ein Infektionsschutzkonzept. Darin sind Abstandsregelungen und andere Schutzvorkehrungen enthalten. Leider muss vorerst auf Chor- und Gemeindegesang und vieles anderes, was zur liturgischen Ausgestaltung gehört, verzichtet werden“, sagte Pfarrer Richard Dressel im Gespräch mit dieser Zeitung.

Ohne Kirchenchor und Aperó

Auch der Festgottesdienst an der Kapelle „Maria Frieden„ an Christi Himmelfahrt am 21. Mai kann stattfinden. Leider ohne Kirchenchor und den abschließenden Aperó. Dabei wird die Bläsergruppe Rehm-Straub den Gottesdienst musikalisch begleiten.

Evangelische Markuskirche

Die Festpredigt hält Pfarrerin Sibylle Krause im Rahmen des ökumenischen Kanzeltausches. Am kommenden Sonntag, 10. Mai, um 10 Uhr starten die Gottesdienste in der evangelischen Markuskirche. Auch hierzu wurde ein umfangreiches Schutzkonzept erstellt. Um die Abstandsregeln einzuhalten, stehen anstatt der 200 Sitzplätze lediglich 30 zur Verfügung. Auf Singen von Liedern muss im Augenblick noch verzichtet werden, immerhin wird Ernst Raffelsberger die Gottesdienste im Monat Mai musikalisch begleiten. Um einen reibungslosen Ablauf und die Einhaltung der Regelungen bei den Gottesdiensten zu gewährleisten, wird ein Ordnungsdienst auf das Schutzkonzept hinweisen.

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Aus den Reihen des Kirchengemeinderats sind kritische Stimmen zu hören, die die, über die staatlichen Verordnungen hinaus gehenden Einschränkungen der Landeskirche, wie beispielsweise das Verbot des Abendmahls, in Frage stellen. „Wenn es in der katholischen Kirche möglich ist, die Kommunion auszuteilen, sollte die Abendmahlsfeier auch bei uns möglich sein“, stellte der Vorsitzende des Kirchengemeinderats, Ralf Göhrig, fest.

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In den altkatholischen Gemeinden hingegen wird es am kommenden Wochenende noch keine Gottesdienste geben. „Wir sind noch am Ausarbeiten von Schutzkonzepten“, sagte Pfarrer Florian Bosch. Allerdings verwies er auf die alternativen Angebote, die weiterhin über die Homepage abzurufen sind. Dennoch gab sich Bosch zuversichtlich, dass im östlichen Landkreis bald wieder altkatholische Gottesdienste gefeiert werden können.

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