Die jüngste Pfarrgemeinderatssitzung fand noch einmal digital statt, die Räte hoffen aber, in Kürze sich wieder persönlich begegnen und im Herbst auch die lange geplante Klausur abhalten zu können. Nach der Begrüßung durch die Vorsitzende Lioba Bernhard und dem Gebet von Pfarrer Dressel berichtete die Verwaltungsbeauftragte Susanne Schupp über die Ergebnisse der Stiftungsratssitzung.

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Einsiedeln-Wallfahrt: Eine lebhafte Diskussion ergab sich zur Zukunft der Einsiedeln-Wallfahrt. Die langjährige Wallfahrt wurde jährlich aufgrund eines Gelübdes durchgeführt. Dieses hatten die Menschen abgelegt, die im Frühjahr 1945 aus ihrer Heimat im Jestetter Zipfel vertrieben wurden. Für den Fall dass sie wieder in ihre Heimatgemeinden zurück dürften, wurde eine jährliche Pilgerwallfahrt zur Schwarzen Madonna in Einsiedeln versprochen. Lange Zeit wurde die Wallfahrt mit Sonderzügen durchgeführt, seit vielen Jahren mit Bussen. Aus der Schweizer Nachbargemeinde Rheinau und anderen umliegenden Gemeinden kamen Teilnehmer dazu. Aber in den vergangenen Jahren waren immer weniger Menschen noch mit dem ursprünglichen Anliegen verbunden, die Zahl der Pilger nahm stetig ab. 2020 war aufgrund der Pandemie die Pilgerfahrt nicht möglich, und auch in diesem Jahr ist eine Gruppenfahrt mit mehreren Bussen nicht machbar. Es wurde beschlossen, dass Interessierte dazu eingeladen werden sollen, privat nach Einsiedeln zu fahren, und dass der übliche Termin im September für 2022 vorläufig reserviert wird, um dann wieder eine Wallfahrt anzubieten.

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Pastoral 2030: Pfarrer Dressel wies in der digitalen Sitzung darauf hin, dass spätestens 2030, wahrscheinlich aber schon 2025 der halbe Kreis Waldshut (östlich und nördlich von Waldshut) eine Kirchengemeinde sein wird. Die Folgen dieser Umstrukturierung sind derzeit noch nicht absehbar. Isabell und Karin Fricker wollen Bewusstsein für die anstehenden Veränderungen in der Gemeinde wecken und interessierte Menschen ansprechen. Es ist wichtig, dass ein Kreis engagierter Gemeindemitglieder sich Gedanken darüber macht, wie kirchliches Leben vor Ort lebendig bleiben kann. Dies umso mehr, da es in der Seelsorgeeinheit Jestetten bisher nicht gelungen ist, Gemeindeteams zu installieren.

Erstkommunion: Zur Erstkommunion-Vorbereitung und den vier Gottesdiensten für die Familien der Erstkommunionskinder gab es viele positive Rückmeldungen. Die Vorbereitung und Begleitung der Kinder mit ihren Familien war durch häufig wechselnde Pandemieregeln herausfordernd für das „Komm“-Team. Aber die Kinder und ihre Familien schätzten das Vorgehen und den familiären Rahmen der Gottesdienste.