Der Gemeinderat hat sich in seiner Sitzung für ein Farbkonzept für den Neuanstrich der Friedhofskapelle entschieden. Außerdem sollen die beiden Birken gefällt werden, da das ausladende Astwerk der Fassade nicht zuträglich ist.

Im Haushalt 2022 sind für die Erneuerung der Friedhofskapelle 30.000 Euro eingestellt. Für die Malerarbeiten liegt ein Angebot in Höhe von 12.000 Euro vor. Mit dem Angebot wurden drei Farbkonzepte eingereicht. Konzept A nimmt die Farbgestaltung der Aussegnungshalle auf. Konzept B sieht einen steinig-grünlichen Grauton vor und einen grauen Sockel. Das Konzept C will die Fassade auf das vorhandene und sorgfältig sanierte gelbliche Sandsteingewände der Eingangstür abstimmen und sieht eine homogene Fassung in warmen, gelblichen Nuancen vor.

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„Die Kapelle ist ein Aushängeschild der Gemeinde“, sagte Thomas Güntert (Grüne), „und sollte daher ordentlich aussehen“. Sandra Wipf (Freie Wähler) sprach sich für das Konzept A aus und forderte, die beiden Birken zu entfernen. Allerdings schlug sie die Neupflanzung von geeigneten Bäumen an gleicher Stelle vor.

Nach kurzer Diskussion war die Tendenz in Richtung der klassischen Farbgebung (Konzept A) deutlich, nur bei den Bäumen gab es unterschiedliche Ansichten. Dass deren Äste die Fassade schädigen, stand allerdings außer Frage. „Wir müssten die Kronen so weit zurückschneiden, dass das sicherlich nicht schön aussehe“, befand Bürgermeister Morasch, „und das Überleben der Bäume ist dann auch nicht gesichert“. Zehn Gemeinderäte stimmten für das Fällen der Birken.