Die bundesweite Aktion „Dem Morgen starke Wurzeln geben“ der CDU ist auch in Jestetten angekommen. Der dortige Ortsverband hat gemeinsam mit der Landtagsabgeordneten Sabine Hartmann-Müller eine Fläche von rund 20 Ar im Gemeindewald mit Walnussbäumen bepflanzt.

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„Nachdem der Klimawandel deutlich zu spüren ist und die Fichte allmählich verschwindet, ist es für die Jestetter CDU wichtig, einen Beitrag zum Waldumbau zu leisten“, sagte Konrad Schlude, Vorsitzender des Jestetter Ortsverbandes. Dass sich an dieser Aktion auch die Landtagsabgeordnete beteiligte, sei insofern erfreulich, als dass sich dadurch das große Interesse der Landespolitik am Wald konkret zeigte.

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„Der Wald ist ein riesiger CO2-Speicher“, gab Hartmann-Müller zu wissen, „und daher ist es wichtig, Forstwirtschaft zu betreiben.“ Tatsächlich bleibe das Kohlendioxid im Holz dauerhaft gespeichert, wenn dieses im Möbel- oder Hausbau verwendet wird. In diesem Zusammenhang verwies die Abgeordnete auf die Holzbau-Offensive des Landes Baden-Württemberg, die nachhaltiges und klimafreundliches Bauen mit heimischen Holz fördert. Ziel sei es, Baden-Württemberg als Trendsetter für eine klimagerechte Baukultur zu etablieren. Und dafür sei eine fachgerechte, nachhaltige Forstwirtschaft, wie sie in Baden-Württemberg bereits vor 200 Jahren etabliert worden sei, notwendig.

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Um die gepflanzten Bäume vor Wildverbiss und sogenannten Fegeschäden zu schützen, wurden Wildschutzhüllen angebracht, die in den ersten Jahren zusätzlich noch wie ein Kleingewächshaus wirken und das Wachsen fördern. Gleichzeitig bleibt bei diesem sogenannten Einzelschutz, im Gegensatz zu einem Wildschutzzaun, die Waldfläche für Wildtiere frei zugänglich, also als Lebensraum erhalten.