Die großen Schneemengen im Januar waren für zahlreiche Bäume im Trottenberg, dem Wanderweg zum Rheinufer in Altenburg, zu viel der Last, weshalb etliche Buchen und Eschen umstürzten und den Weg blockierten. Damit war der wichtigste Spazierweg in Altenburg, in Coronazeiten von noch größerer Bedeutung als ohnehin, blockiert.

Werner Harder (stehend auf dem Rückeschlepper) arbeitet bereits seit mehr als 40 Jahren im Jestetter Wald.
Werner Harder (stehend auf dem Rückeschlepper) arbeitet bereits seit mehr als 40 Jahren im Jestetter Wald. | Bild: Ralf Göhrig

Durch die Hanglange war es nicht möglich, sofort zu reagieren – schweres Gerät war notwendig, die Bäume zu beseitigen und den Weg wieder herzustellen. Am vergangenen Wochenende war es dann so weit. Die Firma Klaus Schätzle rückte mit Fachkräften und einem Tragschlepper an. Dabei handelt es sich um ein Fahrzeug mit acht Rädern, einem Kran und einem Holzladekorb, das in der Regel dazu dient, Stammholz aus dem Waldbestand an die Waldstraße zu transportieren.

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In Altenburg wurde der Kran darüber hinaus zur Sicherung eingesetzt. Mit der Zange wurden die Stämme so lange fixiert, bis die Waldarbeiter sie vom Wurzelstock abgetrennt hatten. Die große Gefahr im Hang lag darin, dass die großen Wurzelballen nach Absägen des Stammes hangabwärts stürzten. Durch fachgerechtes Herangehen wurden die Bäune jedoch gefahrlos beseitigt.

Schneebruch hatte den Trottenberg blockiert.
Schneebruch hatte den Trottenberg blockiert. | Bild: Ralf Göhrig

Im Zusammenhang mit dieser Maßnahme wurden sämtliche, potenziell gefährlichen Bäume im Bereich des angrenzenden, sogenannten 4. Bades gefällt. In der Nähe der Liegewiese und der Grillstelle gab es einige kränkelnde Eschen und Weiden, die rechtzeitig zur kommenden Badesaison beseitigt werden mussten, um ein sicheres, erholsames Sonnenbaden zu gewährleisten.