Das Regierungspräsidium Freiburg (RP) fördert den Bau eines Schmutzwasser- und eines Regenwasserkanals in der Dietenbergstraße in Lottstetten im zweiten Bauabschnitt mit 646.000 Euro. Dies entspricht etwa der Hälfte der Gesamtkosten. „Mit der Erneuerung des Kanalsystems leistet die Gemeinde Lottstetten einen wichtigen Beitrag zum Schutz des Trinkwassers und der Umwelt. Diese Investition in eine zukunftsfähige Infrastruktur unterstützen wir gerne“, erklärte Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer.

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Im Vorfeld des Ausbaus der Dietenbergstraße in Lottstetten wird das Kanalsystem erneuert. Derzeit erfolgt die Entwässerung im Mischsystem, das heißt, Schmutz- und Regenwasser werden im gleichen Kanal abgeleitet. Dafür werden nun getrennte Kanäle gebaut. Ziel sei es, den Anfall von Fremdwasser in der Kläranlage zu reduzieren, teilt das RP mit. Wasser aus Quellen, Drainagen und Regen werde künftig nicht mehr in das Kanalsystem, sondern direkt in einen Graben eingeleitet. Zudem werde der weiterführende Mischwasserkanal zur Kläranlage entlastet. Aufgrund der begrenzten Fördermittel musste das Vorhaben in zwei Bauabschnitte aufgeteilt werden, heißt es aus dem RP. 2019 sei der erste Bauabschnitt mit Kosten von circa 1,32 Millionen Euro mit 783.800 Euro bezuschusst worden. Der zweite Bauabschnitt umfasse nun den Bereich der Dietenbergstraße von der Kreuzung Alpenblickweg bis zur Kreuzung Panoramaweg. In der Summe investiert die Gemeinde Lottstetten damit rund 2,68 Millionen Euro und erhält Zuschüsse von 1,43 Millionen Euro.

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