In diesem Jahr sind es keine Ansichtskarten, sondern Blumen die verschickt, respektive nicht verschickt werden. „Schick mir keine Blumen“, heißt die Komödie, die die Jestetter Lüüchte in dieser Wintersaison auf die Bühne bringt. Aus der Feder von Norman Barasch und Carroll Moore, Anfang der 1960er Jahre am Broadway aufgeführt, wurde das Stück 1964 mit Doris Day und Rock Hudson in der Hauptrolle unter gleichem Titel verfilmt.

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Als Regisseurin konnte, wie bereits im vergangenen Jahr, die Gottmadinger Theaterpädagogin, Corina Rues-Benz, verpflichtet werden. Allein dieser Umstand verspricht unterhaltsame Theaterabende. Und die Geschichte, die auf den Brettern, die die Welt bedeuten erzählt wird, trieft einmal mehr von Skurrilität, schrägen Figuren und heillosem Durcheinander.

Ein vollendeter Hypochonder

George und Judy Kimball sind glücklich verheiratet. Allerdings muss jeder Judys Geduld mit ihrem Gatten bewundern. Denn George, ein vollendeter Hypochonder, konsultiert aus Sorge um seine Gesundheit immer wieder seine Hausärztin. Er ist überzeugt: Er ist unheilbar krank. Damit beginnt ein Spektakel absurdester Missverständnisse, denn er sucht für seine baldige Witwe schon einmal einen neuen Ehemann – woraufhin diese überzeugt ist, George wolle durch diese Aktivitäten seine eigenen Seitensprünge tarnen.

Viele Lachtränen werden fließen

Wie löst sich diese verzwickte Lage jemals wieder auf?!“Eines ist sicher“, sagte Mathias Brand, stellvertretender Vorsitzender der Jestetter Lüüchte, „bis zum Finale werden auf jeden Fall zahlreiche Lachtränen fließen!“ Als Schauspieler treten bei den Aufführungen Ralf Frulio, Lissi Asael, Jürgen Frulio, Sabine Zuch, Thomas Asael und Dieter Hofmann auf. Premiere des Stückes ist am Freitag, 11. Oktober, um 20 Uhr in der Jestetter Gemeindehalle.