Das Schulhaus in Altenburg soll energetisch saniert werden. Hierzu stellte Ingenieur Arnulf Maier dem Gemeinderat die Ergebnisse seines Gutachtens vor. Der Gemeinderat beschloss mit großer Mehrheit, nicht die Maximal-Variante, sondern 2020 die von der Verwaltung vorgeschlagene Variante umzusetzen. Die Kosten hierfür liegen bei rund 785 000 Euro.

Das könnte Sie auch interessieren

Das Schulgebäude stammt aus dem Jahr 1956 und ist ein Betonskelettbau mit detailreicher Fassade. „Insgesamt macht das Gebäude einen gepflegten, soliden Eindruck“, sagte Maier, „doch die Fenster sind zum großen Teil noch die ursprünglichen.“ Klar, dass in den 50er-Jahren Wärmedämmung kaum eine Rolle spielte. Das wird nun anders.

Das könnte Sie auch interessieren

Teilweise wurde die Schule bereits um die Jahrtausendwende saniert, so gibt es ein neues Dach, ein paar neue Fenster auf der Nordseite und teilsanierte Klassenzimmer. Außerdem wurde vor 15 Jahren eine Photovoltaikanlage installiert. „Wir wollen das Gebäude erhalten“, sagte Bürgermeisterin Ira Sattler, „daher müssen wir jetzt beginnen zu sanieren.“Dies soll in Etappen geschehen und mit den energetischen Maßnahmen soll im kommenden Jahr begonnen werden.

Arbeiten sollen in Schulferien erfolgen

Lothar Altenburger (CDU) drängte in der Sitzung darauf, dass der Charakter des Gebäudes erhalten bleibt und die Dämmarbeiten behutsam umgesetzt werden sollen. Er schlug vor, dies von innen vorzunehmen. Hierfür sei der Aufwand viel zu groß, fanden die anderen Gemeinderäte. Vor allem gebe es ein Kapazitätsproblem, denn nicht alle Arbeiten können in den Ferien ausgeführt werden. Arnulf Maier schlug vor, mit den Arbeiten bereits im Frühjahr zu beginnen. „Die Maßnahmen im Norden und der Umbau des Eingangsbereichs können bei laufendem Schulbetrieb umgesetzt werden“, zeigte er sich überzeugt. In den Schulferien sollen die Arbeiten im Gebäude erledigt werden. Im Zuge der energetischen Sanierung müssten einige, heute geltende Feuerschutzbestimmungen umgesetzt werden, beispielsweise braucht es einen zweiten Rettungsweg.