Die Termine der Hauptversammlung und der Fasnachtseröffnung trafen am 11.11. für die Narrenzunft Altenburg zusammen. Die große Sommerpause hatte damit ein Ende. Im Sportlerheim hatten sich die meisten Mitglieder im närrischen Häs eingefunden und bekundeten damit nach außen den Beginn der närrischen Zeit. Anwesend waren auch der Präsident der Kleggau-Narenvereinigung Gerold Schmitt, Ehrenpräsident der Kleggau-Vereinigung Rainer Denzel, Andreas Binkert von der Guggenmusik und Bürgermeisterin Ira Sattler. Mit einem kräftigen, dreifachen Narri-Narro war die Veranstaltung eröffnet. Oberzunftmeister Robert Binkert begrüßte die zahlreich erschienenen Narren und berichtete danach über die Tätigkeiten des vergangenen Jahres. Dominierend waren die Auftritte zu den eigenen Fasnachtveranstaltungen. Einen großen Anklang fand das Bobbycar-Rennen für die kleinen Narren, fast mit Kult-Status. Höhepunkt war der Schnörri-Obed. Mit der traditionellen Motzer-Sitzung war dann die Fasnacht endgültig vorbei.

Auch im Laufe des übrigen Jahres waren die Narren nicht untätig. Am Waldfestplatz wurde der 1. Mai begrüßt, das Brunnenfest wurde wieder gut angenommen, und der Herbstkonvent in Tiengen wurde besucht. Die Narrenzunft Altenburg hat derzeit 86 Mitglieder. Über die Jugend, die sich intensiv in die Narretei einbrachte, berichtete Anja Arlene. Bürgermeisterin Ira Sattler sprach der Narrenzunft, die sich wie immer für die Brauchtumspflege einsetzte, den Dank der Gemeinde aus.

Sie leitete die Teilwahlen, bei denen folgende Mitglieder in ihren Ämtern bestätigt wurden: Robert Binkert (Oberzunftmeister), Kay Unzicker (Säckelmeister), Michael Fink (Narrenpolizist), Robins Frisch (Zeughauswart), Janos Tot-von Maikowski (Zermonienmeister, Technik), Alexandra Sabo (Zermonienmeisterin, Wirtschaft) und Angelica Bierwagen wurde neu als Kassenprüfer gewählt.

Robert Binkert informierte über die künftigen Regelungen bei Ehrungen. Eine längere Diskussion ergab sich, ob in der kommenden Fasnacht das Narrentreffen in Birkendort oder das Schlüchttal-Narrentreffen in Nöggenschwiel besucht werden soll. Dem Schlüchttal-Narrentreffen wurde der Vorzug gegeben. Spannend wurde es bei der Bestimmung des Mottos der eigenen Fasnacht. Schließlich konnte sich die Versammlung auf den Vorschlag von Markus Vallböhmer einigen, der lautete: „Zwischen Löhr und Schanz – 50 Jahre Schnörri-Tanz“.