Jestetten (vn) Zur Hauptversammlung des Narrenvereins konnte Obernarr Markus Kettner im Sportlerheim auch Bürgermeisterin Ira Sattler sowie zahlreiche Ehrenmitglieder begrüßen. Im Mittelpunkt standen die Berichte des Vorstandes und der einzelnen Gruppen. Obernarr Markus Kettner befasste sich vor allem mit den zahlreichen Terminen, die der Narrenverein neben der Gestaltung der Fasnacht wahrzunehmen hat und nannte hier vor allem die Veranstaltung des Senioren-Nachmittages aber auch die Zusammenkünfte, die im Hinblick auf das Narrentreffen 2018 der Narrenvereinigung Kleggau ausgerichtet wurden.

Malefiz Andreas Prescher ging ausführlich auf die Fasnacht 2017 ein und schilderte vor allem die gelungenen Veranstaltungen am Schmutzige Dunschdig, den Narrenmarkt und das Mehlsuppenessen. Für die Düfel berichtete Boris Hoffman, für die Rebwiiber Andrea Frey, für die Üüle Katja Prescher und für die Jugendgruppe Dominik Kettner. Mehlsuppenchasper Henry Brückel gab zur Überraschung der Versammlung bekannt, dass er nach 22-jähriger Leitung das Mehlsuppenessen nur noch 2018 leiten wird.

Säckelmeisterin Daniela Singer gab einen Überblick über die Kassenlage des Vereins. Der Narrenverein zählt derzeit 122 Mitglieder. Auf Antrag von Bürgermeisterin Ira Sattler wurden Kassiererin und Vorstand einstimmig entlastet. Bei den sich anschließenden Wahlen gab es folgende Ergebnisse: Neuer Malefiz ist Nicole Schütze; sie löst Andreas Prescher ab; Oberrebewiib bleibt Andrea Frey, Küchenchef Udo Holzscheiter, Materialverwalter Wolfgang Hoffmann, Suppenchasper Henry Brückel und Barchef Dominik Kettner.

Beisitzerinnen sind Bettina Hauser und Carmen Kettner.

Markus Kettner betonte im Hinblick auf das Kleggau-Narrentreffen Ende Januar, dass von den rund 70 Vereinen in der Gemeinde nur wenige zum Mitmachen bereit sind. Lange Gesichter gab es auch bei der Mitteilung von Barbara Steger, die Redaktionsleitung für die Narrenzeitung abzugeben. Henry Brückel gab einen Überblick über das von ihm initiierte Sponsorenkonzept. Kritische Worte gab für die Tatsache, dass ehrenamtliche Tätigkeit nach wie vor besteuert wird und die Vereine namhafte Beträge an das Finanzamt überweisen müssen.