Jestetten Mitreißendes Konzert: Nasholim-Gospelchor feiert sein 25-jähriges Bestehen

Das Nasholim-Gospelchor feiert sein 25-jähriges Bestehen mit dem Shiloh-Choir aus London.

„No Jesus, no life“ – zu Reggae-Klängen feierte der Nasholim-Gospelchor mit dem Shiloh-Choir aus London und mehr als 600 Gästen in der katholischen Kirche St. Benedikt das 25-jährige Vereinsjubiläum. „Seit 25 Jahren ist diese Kirche unsere Heimat“, sagte Dirigent Robert Werner bei seiner Begrüßung.

Tatsächlich liegen die Ursprünge des Nasholim-Chors im Jugendchor der katholischen Gemeinde. Hieraus entstand, unter Leitung von Veronika Sigg im Frühjahr 1992 ein Singkreis, der sich der Gospelmusik widmete. Unterstützung erhielt der neu gegründete Chor in Jestetten von Beginn an durch den in Croydon, im Süden Londons, ansässigen Chor, der daher beim Jubiläumskonzert nicht fehlen durfte.

25 Jahre Nasholim-Gospelchor. Mehr als 600 Gäste kamen beim Jubiläumskonzert in die Jestetter Kirche St. Benedikt. Bild: Ralf Göhrig
25 Jahre Nasholim-Gospelchor. Mehr als 600 Gäste kamen beim Jubiläumskonzert in die Jestetter Kirche St. Benedikt. Bild: Ralf Göhrig

Nasholim ist das hebräische Wort für Wellen und diese rollten am Sonntag Abend durch die Kirchenbänke. Zwar dauerte es etwas länger, bis das alemannische Publikum aufgetaut war, doch nach einiger Zeit saß niemand mehr auf den harten Kirchenbänken. War es zunächst Andrea Bauknecht, die mit ihrer atemberaubenden Solostimme das Publikum begeisterte, schaffte es Veronika Sigg, die für zwei Lieder den Dirigentenstab übernommen hatte, den Funken endgültig überspringen zu lassen.

Und als Dorette Goodrigde, Leiterin des Londoner Chors das Zepter übernahm, war zu spüren, warum der Jestetter Singkreis zum Nasholim Gospelchor geworden war. Das Konzert wurde zum Gottesdienst, einzelne Gäste aus dem Publikum plötzlich zu Solo-Sängern und aus hunderten Kehlen klang: Amen. Doch es waren nicht nur die altbekannten Gospel zum Mitsingen, Robert Werner schaffte es, das Publikum mit leisen A cappella-Stücken in den Bann zu nehmen. Dass dieses Konzert ein Besonderes war, war auch an den vielen ehemaligen Sängern und Sängerinnen, die sich unter das Publikum mischten und engagiert mitsangen, zu erkennen.

Gemeinsam mit dem Shiloh-Choir aus London ging das Konzert stimmgewaltig zu Ende. Bild: Ralf Göhrig
Gemeinsam mit dem Shiloh-Choir aus London ging das Konzert stimmgewaltig zu Ende. Bild: Ralf Göhrig

Anteil am gelungenen Auftritt hatten auch die drei Musiker, Jean Charles Reber am Klavier sowie Adrian Uhr (Bass) und Sebastian Bank (Schlagzeug). Der Höhepunkt war freilich der gemeinsame Auftritt beider Chöre. Stimmgewaltig überzeugten die Sängerinnen und Sänger, eine perfekte Mischung aus Zurückhaltung und Überschwang, Gesang und Lobpreis. Das Publikum war restlos begeistert, als im Schlussteil die Lieder „Soon and very soon“ und „Ancient of Days erklangen“ – Bald werden wir den König sehen, dein Königreich wird über die ganze Erde regieren – „Oh Happy Day“!

Zum Jubiläum war eigens der befreundete Shiloh-Choir unter Leitung von Dorette Goodridge angereist. Bild: Ralf Göhrig
Zum Jubiläum war eigens der befreundete Shiloh-Choir unter Leitung von Dorette Goodridge angereist. Bild: Ralf Göhrig

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