„Ich bin dankbar, Gott schütze Sie alle“, waren die letzten, offiziellen Worte, die Bürgermeister Jürgen Link anlässlich seiner Verabschiedung an seine Gäste richtete. Mit seinem Ausscheiden aus dem Amt endet nach 24 Jahren eine Ära, die Lottstetten nachhaltig geprägt hat und auch weiterhin prägen wird.

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In der Lottstetter Gemeindehalle nutzen zahlreiche Weggefährten, vom Landrat über Bürgermeister der deutschen und schweizerische Nachbargemeinden, Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Kirchen und Vereinen und nicht zuletzt seine 59 Mitarbeiter in der Gemeindeverwaltung, die Gelegenheit, sich von Jürgen Link zu verabschieden. Umrahmt von musikalischen Vorträgen des Musikvereins und des Männergesangvereins kamen die Gäste zu Wort und würdigten das Wirken des Mannes aus Karlsruhe.

Unter Freunden: Jürgen Link (rechts) mit seiner Familie. Im Hintergrund Alt-Landrat Bernhard Wütz (links) und Landrat Martin Kistler.
Unter Freunden: Jürgen Link (rechts) mit seiner Familie. Im Hintergrund Alt-Landrat Bernhard Wütz (links) und Landrat Martin Kistler. | Bild: Ralf Göhrig

Er sei ein Mann aus der großen Stadt, der im beschaulichen Lottstetten zunächst die Finanzen in Ordnung gebracht und dann mit der Realisierung des Hochwasserschutzes die Voraussetzungen geschaffen habe, neue Bau- und Gewerbegebiete zu verwirklichen, erinnerte Bürgermeisterstellvertreter Martin Russ, der den Abend moderierte.

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Landrat Martin Kistler ging auf den Werdegang Links ein. Dieser war im Jahr 1978 als Inspektorenanwärter bei der Stadt Karlsruhe gestartete und hat dann, zwischen 1984 und 1995 im Bauordnungsamt seine ersten Sporen verdient. „Ein Abschied ist immer mit Wehmut verbunden“, sagte Kistler. „Doch Sie können mit Freude und Stolz zurückblicken. Sie waren ein Bürgermeister, der sich mit ihrer Gemeinde identifiziert hat.“ Weiterhin dankte Martin Kistler für Links produktives Wirken im Waldshuter Kreistag zwischen 2004 und 2019.

Unter Wegbegleitern: Ohne Gemeinderat kann auch ein Bürgermeister nichts bewirken. Jürgen Link (links) mit dem aktuellen Gremium.
Unter Wegbegleitern: Ohne Gemeinderat kann auch ein Bürgermeister nichts bewirken. Jürgen Link (links) mit dem aktuellen Gremium. | Bild: Ralf Göhrig

Bürgermeister Michael Scharf aus Bonndorf überbrachte die Grußworte der Bürgermeister im Landkreis und Hauptamtsleiter Dominic Böhler dankte im Namen der Belegschaft. „Sie haben die Kasse neu geordnet, das Hauptamt geschaffen, jungen Mitarbeitern eine Chance gegeben und standen immer hinter ihren Mitarbeitern“, stellte Böhler fest und lobte den Pragmatismus seines ehemaligen Chefs. „Für uns ist nun die Zeit, Danke zu sagen.“

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Anschließend folgten die Grußworte von Gabriele Schmidt (CDU Kreisverband), Markus Berger (Gemeinde Rafz), Bertrand Lorenz (Feuerwehr), Gisela Keller (Grundschule), Sibylle Krause (örtliche Kirchengemeinde) sowie Brigitte Russ als Vertreterin der örtlichen Vereine.

Besonderer Dank an Sekretärin

Und dann war es an der Zeit für Jürgen Link, seinen Dank auszudrücken. „Wir blicken auf ein Gemeinschaftswerk zurück“, sagte Link und lobte den Zusammenhalt in der Gemeinde und die guten Beziehungen zu den deutschen und schweizerischen Nachbarn. Einen besonderen Dank sprach er seinen Mitarbeitern aus und hob dabei ganz besonders Claudia Benz hervor, die ihm 24 Jahre lang als Sekretärin im Vorzimmer unterstützte.

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