Gut besucht ist die Hauptversammlung der Kolpingfamilie, zu der Vorsitzender Udo Schulze neben den Mitgliedern auch Gemeindereferentin Sonja Weissenberger begrüßen kann. Im Mittelpunkt der Versammlung stehen die einzelnen Berichte des Vorstands und insbesondere Neuwahlen. Am Beginn der Versammlung steht ein Besinnungstext, bei dem es insbesondere um den Gedanken geht, in Frieden und Freiheit zu leben. Dem Kassenbericht von Mathilde Altenburger war zu entnehmen, dass die Kolpingfamilie über einen befriedigenden Kassenstand verfügt. Nach kurzer Diskussion stimmte die Versammlung dem Vorschlag zu, dem Helferkreis für seine vielfältigen Aufgaben 1000 Euro als Spende zur Verfügung zu stellen. „Die Kasse ist im Schuss“, konstatierte Konrad Röhm, der die Kasse zusammen mit Werner Fricker geprüft hatte. Im Zusammenhang mit dem Helferkreis gab es für Klaus Vogel großen Beifall, der mit großem persönlichem Einsatz im abgelaufenen Vereinsjahr zusammen mit dem Helferkreis Veranstaltungen für die Asylanten organisiert hat.

Vorsitzender Udo Schulze gab einen Überblick über die Jahres-Veranstaltungen und erwähnte besonders die Maiandacht in der Loretto-Kapelle, den Suserbummel nach Rheinau, den Bezirksausflug, der die Kolpingfamilien von Höchenschwand, Lauchringen und Furtwangen nach Jestetten führte. Konrad Schlude erwähnte in seinem Bericht die Aktionen, die von Kolpingfamilie und katholisches Bildungswerk gemeinsam durchgeführt wurden. Respekt gab es für den Kolping-Kegelclub „Lustige Zecher“, der seit 57 Jahren besteht und somit wohl der älteste Kegelclub der Gemeinde ist. Eine Erfolgsgeschichte ist zweifellos die von Udo Schulze ins Leben gerufene Initiative „Computeria“, wo sich 14-tägig am Computer interessierte Personen zwecks Erfahrungsaustausch im Kolpingheim treffen.

Ein schwieriges Amt hatte Wahlleiter Klaus Reinicke, ging es doch um das Problem, einen Nachfolger für Udo Schulze zu finden, der nach 15-jähriger Tätigkeit sein Amt als Vorsitzender zur Verfügung stellte. Da alle Bemühungen letztlich zwecklos waren, wird Udo Schulze sein Amt kommissarisch für ein weiteres Jahr weiterführen. Sollte kein Nachfolger für ihn gefunden werden, steht die Auflösung der Kolpingfamilie im Raum.

Zum Abschluss der Versammlung wurde das Jahresprogramm 2018/19 diskutiert. Zur Sprache kamen ein möglicher Ausflug, die Gestaltung des Kolpinggedenktages und der Besuch des Lichterfestes in Richterswil.