Am Mittwochmittag beobachteten zwei Personen gegen 15.30 Uhr, dass ein Schwan auf das Hilfswehr in Höhe der Kläranlage Jestetten zu trieb und sich in einer hilflosen Lage befand. Der Schwan wurde über das Wehr abgetrieben und befand sich danach unterhalb des Wehres in der dortigen „Wasserwalze„. Näher betrachtet sah man, dass die Flügel des Schwanes mit einer Angelschnur umwickelt waren, daran befand sich noch eine volle Getränkeflasche aus Plastik.

Gut zu sehen ist die Plastikflasche, welche über die Angelschnur mit dem Schwan verbunden war. Er kämpfte am oberen Hilfswehr in Höhe der Kläranlage Jestetten um sein Leben.
Gut zu sehen ist die Plastikflasche, welche über die Angelschnur mit dem Schwan verbunden war. Er kämpfte am oberen Hilfswehr in Höhe der Kläranlage Jestetten um sein Leben. | Bild: Uwe Kaier

Über Notruf verständigten die Männer die Leitstelle, welche wiederum die Feuerwehr Jestetten alarmierte. Vor Ort zeigte sich, dass der Schwan um sein Leben kämpfte und mit eigenem Antrieb nicht vom Wehr weg kam und immer wieder unter ging, berichtet Uwe Kaiser, Sprecher der Feuerwehr Jestetten.

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Mit Hilfe einer Leiter und einem daran befestigen Seil gelang es, den Schwan aus dem Gefahrenbereich zu schieben, sodass er mit letzter Kraft an das Ufer gelangen konnte. Bei dieser Aktion löste sich auch die Angelschnur. Der Schwan trug lediglich eine kleine Verletzung vom Angelhaken davon, musste sich aber sehr lange am Ufer von seinem Kampf und den Strapazen erholen.